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Angesichts der Flut von Informationen über das Coronavirus, die für Gehörlose meist unzugänglich sind, musste der Schweizerische Gehörlosenbund bei verschiedenen Institutionen intervenieren. Der Verband ist heute erleichtert und dankbar, die Einführung von Informationen in Gebärdensprache sowohl beim Bundesamt für Gesundheit als auch bei den drei nationalen Fernsehsendern SRF, RTS und RSI erreicht zu haben.

Der Schweizerische Gehörlosenbund hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) kontaktiert, um endlich offizielle Informationen in Gebärdensprachen zu erhalten, die für Gehörlose zugänglich sind. Die Behörde wurde auf die Schwierigkeiten von Gehörlosen beim Lesen und auf das Bedürfnis nach Informationen in Gebärdensprache aufmerksam gemacht. Der Geschäftsführer des Schweizerischen Gehörlosenbundes, Harry Witzthum, sagt: „Wir sind erleichtert, dass unser Anliegen von der Verwaltung so gut aufgenommen wurde und dass das BAG die Coronavirus-Seite auf seiner Website mit Informationen in leicht verständlicher Sprache und mit Videos in den drei nationalen Gebärdensprachen ergänzt hat.“

Mit dem Bedürfnis nach vollständig zugänglichen Informationen hat sich der Schweizerische Gehörlosenbund auch an die drei nationalen Fernsehsender – SRF, RTS, RSI – gewandt, um sicherzustellen, dass die Fernsehübertragungen der Medienkonferenzen von Bundesrat und BAG live in Gebärdensprache gedolmetscht werden, wie dies bereits in vielen Ländern der Fall ist. Auch diese Forderung wurde positiv aufgenommen und schnell umgesetzt.

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