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Dreiteilige Reihe: Museen und ihr Publikum: Impulse aus der Pandemie

Wie öffnen wir uns für ein breites, diverses Publikum? Wie gestalten wir lebendige und verlässliche Beziehungen zu unseren Besucher*innen? Diese Fragen haben die Museen schon vor der Pandemie beschäftigt. Durch die Pandemie gewinnen sie noch einmal an verstärkter Beachtung: Geschlossene Museen, eingeschränkte Angebote in Lockdown-Öffnungsphasen, zusätzliche Barrieren für das Publikum wie der Testpflicht, Terminvereinbarung, Maskenpflicht oder die Angst vor Ansteckung, der Rückzug von Schulen, Vereinen und anderen Partner*innen – all diese Faktoren stellten die Beziehung zwischen Museen und Publikum auf eine harte Probe. So zeigte auch die im März 2021 veröffentlichte Studie des Landesverbandes der Museen zu Berlin zu den Folgen der COVID-19-Pandemie, dass die Berliner Museen die Publikumsansprache und -bindung langfristig zu den größten Herausforderungen der Corona-Krise zählen. In der Pandemie bewiesen viele Museen Kreativität und Mut und gingen neue Wege. Dabei sind auch viele zukunftsweisende Ideen entstanden. Was bleibt davon nach der Pandemie? Was können wir langfristig lernen?

In einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe gehen der Landesverband der Museen zu Berlin e.V., der Kulturförderpunkt Berlin und der Museumsdienst von Kulturprojekte Berlin der Frage nach, welche Impulse die Pandemie liefert, um die Beziehungen zwischen Museum und Publikum neu zu gestalten und welche finanziellen und förderpolitischen Rahmenbedingungen gegeben sein müssen, um diese nachhaltig in die Tat umzusetzen.

#1 Alles digital! Museen und ihr Publikum im digitalen Raum
In der ersten Ausgabe der Reihe starten wir mit einer Veranstaltung zur Beziehung zwischen Museum und Publikum im digitalen Raum. Viele neue digitale Projekte und Angebote sind in der Pandemie entwickelt und umgesetzt worden, u.a. ermöglicht durch bundesweite Förderprogramme wie KULTUR.GEMEINSCHAFTEN und dive in der Kulturstiftung des Bundes. Wen haben die Museen mit ihren Angeboten erreicht? Was wissen wir über die digitalen Besucher*innen? Unterscheiden sich digitales und analoges Besuchsverhalten – und wenn ja, wie? Welche Formen des Dialogs sind entstanden? Wie messen wir den Erfolg der Maßnahmen? Aus der Diskussion ergeben sich wichtige Impulse für Museen, die digitale Angebote planen und sich z.B. in der zweiten Förderrunde für dive-in (Antragsschluss 15. September 2021) bewerben möchten. Schließlich möchten wir davon ausgehend die Frage diskutieren, welche Art der Förderungen Museen benötigen, um innovative und nachhaltige Wege in der digitalen Publikumsansprache und -bindung zu gehen. Um einen intensiven Austausch zu ermöglichen, wird im Rahmen der Veranstaltung schwerpunktmäßig in kleineren Gruppen gearbeitet.

Online-Talk & Austausch
Nach Impulsvorträgen gehen wir in Kleingruppen in den Austausch zu den Themenschwerpunkten.

Worum geht’s?
#DigitalesPublikum #Museen #PandemieUndPublikum

Referent*innen
Maximilian Westphal | Mediengestalter und Kunsthistoriker
Volker Schönert | Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Bildung und Vermittlung Besucherforschung, Museum für Naturkunde Berlin
Puneh Henning | Migration und Diversitätsmanagement, (360°-Agentin für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft, ein Programm der Kulturstiftung des Bundes), Historisches Museum Frankfurt

Wer kann teilnehmen?
Berliner Museen und Museumsmachende

Vorausgesetzter Kenntnisstand
Keine Vorkenntnisse erforderlich

Wann? Donnerstag, 26.08.2021 | 14.00-16.00 Uhr
Wo? Online
Wie? Die Teilnahme ist kostenfrei, mit vorheriger verbindlicher Anmeldung möglich über diesen Link
Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt. Eine Live-Übersetzung in DGS (Deutsche Gebärdensprache) wird bereitgestellt.

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