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Das Eigenheim gehört in vielen Ländern zur privaten Altersvorsorge. Wer im Rentenalter Wohneigentum besitzt, muss sich keine Sorgen darum machen, wie die Miete bezahlt wird oder wie man eine neue Wohnung findet. Allerdings hat die Schweiz eines der best funktionierenden Altersvorsorge-Systeme der Welt. Zwar gibt es auch in der Schweiz Altersarmut, dass ein Rentner ums finanzielle Überleben kämpfen muss, ist jedoch extrem selten. Ausserdem verursacht ein Haus auch Kosten, weshalb sich die Frage stellt, inwiefern sich in der Schweiz ein Haus zur Altersvorsorge lohnt und ob man sein Haus im Rentenalter einschätzen soll.

Eignet sich ein Haus als Altersvorsorge?

Global gesehen, ja – Häuser gehören zu den beliebtesten Formen der Altersvorsorge. In der Schweiz schaut das Ganze jedoch etwas anders aus. Die Eigenheimquote der Schweiz gehört mit etwa 40 Prozent zu den tiefsten der Welt und Wohneigentum ist hierzulande nicht so weitverbreitet wie im internationalen Vergleich. Das Säulensystem der schweizer Altersvorsorge soll dafür sorgen, dass ein komfortables Leben im Alter möglich ist – auch ohne Eigenheim. Dennoch ermöglicht die Gesetzgebung den Hauskauf zu Vorsorgezwecken. So dürfen beispielsweise in der Säule 3b gebundene Beträge verwendet werden, wenn damit ein Eigenheim finanziert werden soll. Dennoch eignet sich ein Haus aufgrund der zusätzlichen Kosten nicht in allen Fällen.

Wieso soll ich mein Haus im Ruhestand einschätzen lassen?

In der Schweiz lohnt sich ein Haus nicht immer zu Vorsorgezwecken. Weshalb soll das Eigenheim dennoch eingeschätzt werden, wenn das Rentenalter erreicht wurde?

Gewöhnlicherweise werden Gebäude eingeschätzt, wenn sie verkauft werden sollen. Doch auch wenn kein Verkauf geplant ist, kann sich eine Einschätzung lohnen. Zum Beispiel dann, wenn ein neues finanzielles Kapitel im eigenen Leben beginnt. Ein solches neues finanzielles Kapitel ist das Erreichen des Rentenalters. Die Rente sollte finanziell gut durchgeplant sein, doch eine zielführende Planung ist nur möglich, wenn korrekte und aktuelle Zahlen vorliegen. Mit einer neuen Werteinschätzung Ihres Hauses erhalten Sie diese Zahlen und können sich ausrechnen, was finanziell sinnvoller ist; ein Verkauf oder das Behalten des Hauses.

Wie kann ich mein Haus schätzen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Wert des Hauses im Alter zu schätzen. Traditionell wurde die Einschätzung durch eine Bank oder durch eine spezialisierte Agentur vorgenommen. Das ist auch heute in der Regel noch zwingend der Fall, falls eine laufende Hypothek auf dem Haus besteht. Allerdings gibt es mittlerweile modernere, einfachere und günstigere Methoden, sein Haus einschätzen zu lassen. Darunter gehören verschiedene Online-Tools, welche eine Einschätzung aufgrund von Alter, Standort, Grösse etc. ermöglichen. Zu privaten Zwecken reicht eine solche Online-Schätzung bei Weitem aus.

Fazit

Ein eigenes Haus im Alter gehört vielerorts zu den Zielen der breiten Bevölkerung. In der Schweiz ist dies jedoch etwas anders. Die Wohneigentumsquote in der Schweiz ist niedrig und die staatliche Altersvorsorge funktioniert ziemlich gut. Ein Haus im Alter als Sicherheit zu haben, halten viele Rentnerinnen und Rentner nicht für nötig. Wer bei Erreichen des Pensionsalters jedoch ein Haus besitzt, sollte dieses unbedingt einschätzen lassen, um die eigenen Finanzen im Alter besser planen zu können. Eine Einschätzung kann heutzutage online vorgenommen werden, was schneller, einfacher und günstiger ist als eine Schätzung durch eine Fachperson.

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