Zum „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ lädt das Jüdische Museum München zu einem Filmabend (mit deutschen UT) ein. Die Veranstaltung wird in DGS übersetzt.
Wir zeigen eine Zusammenfassung des Dokumentar-Films „Cafe Zelig. Ein Ort zum Sprechen. Ein Ort zum Schweigen“. Das Café ist ein geschützter Ort für die letzten Überlebenden der Shoa. Dort treffen sich jüdische Menschen, die den 2. Weltkrieg überlebt haben und tauschen sich aus. Es wird gelacht, gefeiert und politisch gestritten, aber auch geschwiegen und getrauert.
Der Mediziner Joram Ronel hat das Café 2016 gegründet, um Überlebenden und ihren Familien einen Raum zu schaffen. Der Ort gibt den Besuchenden Halt und Kontakt. Für viele Überlebende und ihre Nachfahr*innen ist das Café eine wichtige Anlaufstelle in München.
Nach dem Film gibt es ein Gespräch. Die Regisseurin, der Café-Gründer und die Café-Leiterin erzählen von ihren Erinnerungen. Auch Ideen für neue Orte solcher Art werden besprochen.
Um Anmeldung wird gebeten: https://www.juedisches-museum-muenchen.de/kalender/details/cafe-zelig-480/3381
oder per Email: fuehrungen.jmm@muenchen.de
- Datum: Sonntag, 25. Januar 2026, 19.00 Uhr
- Ort: Jüdisches Museum München, Sankt-Jakobs-Platz 16
- Eintritt: kostenfrei
- Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.










