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Zum Welttag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember 2019 fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) eine spürbare Anhebung des Behinderten-Pauschbetrages. „Eine Verdoppelung des Pauschbetrages ist überfällig“, sagt SoVD-Präsident Adolf Bauer. Und weiter: „Seit 1975 wurde dieser wichtige steuerliche Nachteilsausgleich nicht erhöht. Es ist daher längst an der Zeit, den Betrag zu dynamisieren und an die heutige Einkommensentwicklung anzupassen.“ Die Möglichkeit, Mehraufwendungen mit Einzelnachweisen geltend zu machen, sei praxisuntauglich und überfordere viele Betroffene, so der Verbandspräsident.

Der Pauschbetrag dient als Ausgleich für Menschen mit Behinderungen und soll die laufenden Aufwendungen für Hilfen bei den gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens sowie für die Pflege abgelten.

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) vertritt die sozialpolitischen Interessen der gesetzlich Rentenversicherten, der gesetzlich Krankenversicherten und der pflegebedürftigen und behinderten Menschen. Rund 600.000 Mitglieder sind bundesweit im SoVD organisiert. Der Verband wurde 1917 als Kriegsopferverband gegründet.

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