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Das Gehörlosen- und Taubblindengeld wird bereits in einigen Bundesländern gezahlt. Auch in Hessen ist es seit Juli 2021 bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen möglich, ein Gehörlosengeld in Höhe von 150,00 € monatlich und ein monatliches Taubblindengeld in doppelter Höhe des Blindengelds in Höhe von bis zu 1300 Euro zu erhalten. Eingesetzt werden soll diese Beihilfe, um einen Mehraufwand, der sich aus der Behinderung ergibt, finanziell zumindest zu Teilen auszugleichen. Man kann diesen Betrag in das monatliche Budget einfließen lassen, man kann ihn aber auch dazu nutzen, sich eine vernünftige Altersversorgung aufzubauen. Dieses kann zum Beispiel durch Investition in Sparpläne stattfinden. Im Rahmen dieser Sparpläne stehen auch Kryptowährungen als ETFs zur Verfügung. Wer etwas risikobereiter anlegen möchte, der kann die Kryptowährung auch direkt kaufen und damit handeln. Die Ripple kaufen Anleitung zeigt, was man tun sollte, um diese Kryptowährung zu erwerben.

Viele Möglichkeiten Geld gewinnbringend zu investieren

Beim Thema Geldanlage und Vermögensaufbau fühlen sich viele Menschen schnell überfordert, weil ihnen der Finanzmarkt und die dort angebotene Produkte oftmals sehr undurchsichtig erscheinen. Doch genau genommen ist das gar nicht so schwer, wie oftmals befürchtet wird. Für alle, die ihren Vermögensaufbau und ihre Altersvorsorge planen, bieten insbesondere ETFs eine einfache, günstige und ausgezeichnete Möglichkeit dazu. 

Zum einen sind ETFs nicht nur sehr günstig zu erwerben, sondern sie sind auch noch gleichzeitig sehr transparent. Vor allem aber bieten gerade die ETFs die Möglichkeit, das zu investierende Kapital am Markt sehr breit zu streuen. Dieser Faktor bietet insbesondere für Einsteiger die ideale Form des Vermögensaufbaus. 

Besonders vorteilhaft ist bei der Investition in ETFs, dass es sich um eine unkomplizierte und bequeme Art der Investition handelt. Am leichtesten funktioniert das, wenn man sich für einen ETF-Sparplan entscheidet. In diesem Fall wird ein zuvor festgelegter Betrag regelmäßig vom Konto abgebucht und in den gewählten ETF-Sparplan eingezahlt. Hier wäre ein Teil des Gehörlosengeldes zum Beispiel gut investiert.

Wichtige Voraussetzungen bei jeder Art der Investition

Das Hauptaugenmerk bei jeder Art der Investition muss immer in den persönlichen finanziellen Möglichkeiten liegen. Das heißt, sämtliche finanzielle Eventualitäten, die das Leben in sich birgt, müssen hier einkalkuliert werden. Es sollte immer eine finanzielle Reserve für unvorhersehbare Notfälle auf dem Konto sicher zurückgelegt sein. Häufig spricht man hier auch vom sogenannten Notgroschen, dieser sollte in etwa eine Größenordnung von 3 bis 6 Monatsgehältern umfassen. Dafür eignet sich beispielsweise ein Tagesgeldkonto sehr gut, da man hier immer Zugriff auf das Gesparte hat. 

Welche finanziellen Ziele sind vorgesehen?

Es gibt viele unterschiedliche Sparziele, die ein Investor anstreben kann, wie zum Beispiel der Autokauf oder die Finanzierung einer Hochzeit. Oder aber die Investition soll dem Vermögensaufbau dienen. Da die Sparziele sehr unterschiedlich sein können, ist auch die Herangehensweise sehr individuell. 

Doch gerade dann, wenn es sich um langfristige Anlagepläne handelt, die sich beispielsweise über einen Zeitraum von 10, 15 oder mehr Jahren erstrecken sollen, dann bieten sich besonders Investments am Aktienmarkt an. Allen voran stellen hier die ETFs eine optimale Möglichkeit dar. Auch bei diesem Anlagemodell muss zwar mit kurz- oder mittelfristigen Schwankungen gerechnet werden, doch gerade hier lassen sich bei längeren Laufzeiten deutlich mehr Renditen erwirtschaften als bei den meisten anderen Anlageformen. 

ETF-Sparplan schon mit kleinen Investitionssummen möglich

Besonders interessant ist für Anleger aber sicher auch die Tatsache, dass man einen ETF-Sparplan bereits mit sehr geringen Sparraten in Höhe von 25 Euro monatlich realisieren kann. Für Neulinge ist das eine tolle Möglichkeit, in die Welt der Investitionen zu starten. Doch auf Dauer wird eine solch geringe Summe für den Vermögensaufbau bzw. für die Altersvorsorge nicht ausreichend sein. Das Festlegen der optimalen Sparrate ist nicht so einfach. Auf der einen Seite sollte sie ausreichend hoch sein, um die Rentenlücke schließen zu können, zum anderen darf sie das Alltagsleben natürlich nicht negativ beeinflussen. Daher würde sich das nun bewilligte Gehörlosen- und Taubblindengeld möglicherweise optimal für ein entsprechendes Investment eignen. 

Ein kleines Rechenbeispiel: Würde ein Empfänger des Gehörlosengeldes den monatlichen Betrag von 150 Euro in einen Sparplan investieren, so ließen sich damit in 25 Jahren rund 50.600 Euro erwirtschaften, bei eingezahlten 45.000 Euro. Wählt man ein etwas risikoreicheres Investment, so ist es auch möglich, aus den eingezahlten 45.000 Euro 61.200 Euro zu machen. Hier gibt es unterschiedliche Stufen von konservativ, über defensiv, ausgewogen und profitorientiert bis hin zu risikofreudig. Hat man zusätzlich zu der monatlichen Einzahlung ggf. noch eine Starteinlage von zum Beispiel 5.000 Euro übrig, so können es risikofreudige Anlagen von dann insgesamt 50.000 Euro mit Zins und Zinseszins auf stolze 71.000 Euro nach 25 Jahren schaffen.

Was unterscheidet die ETFs von anderen Anlagemöglichkeiten? 

Bei ETFs handelt es sich, anders als bei aktiven Fonds, um eine passive Anlagestrategie. Ziel ist es hier, einen zugrunde liegenden Index möglichst genau abzubilden. ETFs sind im Prinzip gleichbedeutend mit einer Art von buntem Blumenstrauß. ETFs enthalten entweder unterschiedliche Aktien oder auch unterschiedliche Kryptowährungen. Ein weiterer Vorteil der ETFs liegt darin, dass zudem auch noch Transaktionskosten gespart werden. 

Ein weiterer Vorteil gegenüber herkömmlichen Indexfonds liegt darin, dass ETFs an der Börse gehandelt werden können. Das bedeutet, der Anleger verfügt über eine zusätzliche Liquidität. Darüber hinaus verhindern ETFs das Klumpenrisiko, weil automatisch für die dringend benötigte Streuung der Aktien oder Kryptowährungen gesorgt ist. 

Das Klumpenrisiko vermeiden

Wenn man sich lediglich für die Investition in eine oder wenige Anlagen entscheidet, dann entsteht unvermeidlich das Klumpenrisiko. Sollte hier das ausgewählte Unternehmen in Schwierigkeiten geraten, dann erleidet der Investor gleichzeitig einen finanziellen Verlust. 

Darum gilt es immer, für eine ausgeglichene Diversifikation des eigenen Portfolios zu sorgen. ETFs sorgen automatisch für eine gute Risikostreuung, da man sofort in mehrere Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und Ländern investiert. Gerät eines der Unternehmen in eine finanzielle Schieflage und muss Verluste hinnehmen, so gleichen die übrigen Unternehmen wiederum mit ihren Gewinnen diese Verluste aus. Gleichzeitig dürfen sich Investoren dennoch über gute Renditen zu freuen. Aus diesem Grund muss der Fokus eines jeden Anlegers immer auf der Vermeidung des Klumpenrisikos liegen. Dennoch hat man als Anleger natürlich auch die Möglichkeit, in einzelne Aktien verschiedener Unternehmen zu investieren, aber dazu bedarf es zwingend gewisser Marktkenntnisse. Dieses Vorwissen ist bei den ETFs allerdings keine Voraussetzung, da diese bereits professionell zusammengesetzt sind.

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BildquelleFrank Busch / unsplash

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