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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat im Jahr 2021 insgesamt 5.600 Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt finanziell unterstützt zum Beispiel mit persönlichen Hilfen wie Arbeitsassistenzen oder mit Lohnkostenzuschüssen für Arbeitgeber. So konnten im vergangenen Jahr unter anderem 114 behinderungsgerechte Arbeits- und Ausbildungsplätze neu geschaffen werden. Das geht aus dem Jahresbericht des LWL-Inklusionsamtes Arbeit hervor, den LWL-Sozialdezernent Matthias Münning am Donnerstag (8.9.) im LWL-Sozialausschuss vorstellte.

Über 1.400 Arbeitsplätze statteten die örtlichen Träger (kreisfreie Städte, Kreise und große kreisangehörige Städte) mit technischen Arbeitshilfen aus. Für diese und weitere Aufgaben stellte das LWL-Inklusionsamt aus der sogenannten Ausgleichsabgabe 3,7 Millionen Euro zur Verfügung. Den Ausgleich zahlen Betriebe, die, gemessen an ihrer Mitarbeiterzahl, zu wenig schwerbehinderte Menschen beschäftigen.

Über 2.200 Menschen mit Schwerbehinderung hat das LWL-Inklusionsamt Arbeit in Inklusionbetrieben unterstützt. Dies sind Unternehmen oder Abteilungen in Unternehmen, in denen Menschen mit Behinderung mit nicht behinderten Menschen zusammenarbeiten.

Persönliche finanzielle Hilfen

„Es ist dem LWL und den örtlichen Trägern gelungen, zahlreiche Menschen mit Schwerbehinderung bei der beruflichen Eingliederung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu fördern“, so LWL-Sozialdezernent Matthias Münning. Zu diesem Zweck erhielten über 700 Menschen mit Schwerbehinderung auch persönliche finanzielle Hilfen. „Wir unterstützen beispielsweise Menschen, die sich beruflich fortbilden möchten oder die am Arbeitsplatz eine Arbeitsassistenz benötigen“, erklärte Münning.

Wenn schwerbehinderte Menschen für einzelne Tätigkeiten am Arbeitsplatz Hilfe brauchen, können sie eine Arbeitsassistenz zur Unterstützung in Anspruch nehmen. Außerdem habe der LWL in knapp 3.400 Fällen Arbeitgebern für außergewöhnliche Belastungen, die ihnen durch die Beschäftigung von schwerbehinderten Arbeitnehmern entstanden sind, Lohnkostenzuschüsse gezahlt, so Münning weiter.

„Ich begrüße den umfassenden und sehr aussagekräftigen Jahresbericht sehr. Ich wünsche mir, dass es künftig auch für den Bereich Wohnen einen vergleichbaren Bericht geben wird“, sagte Ausschussvorsitzende Barbara Lützenbürger.

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Bildquelleastrakanimages / envato elements

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