Herzliche Einladung zur barrierefreien Veranstaltung am Mi, 24.06.2026 von 10-14 Uhr im MARTINEUM mit dem Figurentheater „Hand und Raum“ von Sonja Lenneke.
Wenn man Menschen begleitet, kann es sein, dass sie schwer erkranken und vielleicht auch nicht mehr gesund werden. Oft sind es auch ältere Menschen. Das Lebensende kann dann nah sein.
Sie als Wegbegleiter:innen haben oft eine längere Verbindung zu diesen Menschen. Es kann sein, dass sie sich schon viele Jahre kennen. Vielleicht aber haben Sie sich auch eben erst kennengelernt.
Eine schwere Erkrankung, ein beginnender Sterbeprozess oder das Lebensende kann plötzlich geschehen, oder sich aber über eine längere Zeit hinziehen. Die betroffenen Menschen möchten dann von jemandem umgeben sein, die ihnen vertraut sind.
Oft sind Sie eine solche Bezugsperson. Das bedeutet für Sie, sich auch mit Krankheit, Sterben und dem Lebensende auseinanderzusetzen.
Damit Sie das nicht allein tun, möchten wir gemeinsam auf verschiedene Wege der Begleitung schauen: Was sind meine bzw. angemessene Möglichkeiten? Wo sind Grenzen? Wo kann ich abgeben, was kann ich gemeinsam tun? Und an welcher Stelle möchte eine Begleitung vielleicht auch nicht weiterführen, weil es mir nah geht?
Es gibt zwei Impulsvorträge mit anschließenden Workshops. Alltagsbegleitende und Nachbarschaftshelfende als auch als pflegende An- und Zugehörige sind herzlich willkommen.
Zum Abschluss laden wir Sie zu dem Figurentheaterstück „Über die Trauer hinaus“ ein. In sensiblen, berührenden Bildern erzählt das Stück von Abschied, Verlust und der Möglichkeit, Trauer zu verarbeiten und neue Wege zu finden. Es schafft einen emotionalen Zugang zum Thema und eröffnet Raum für Nachklang und Reflexion.
Die Veranstaltung wird von Gebärdensprach- und Schriftdolmetscher:innen begleitet.



















