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DGZ berichtet vom Fachkongress

Foto: Stefan Palta-Müller, München

Gestern wurde der 1. Internationale Fachkongress "Bildung durch Gebärdensprache" in der Kongresshalle in Saarbrücken eröffnet. Die DGZ hat schon die ersten Fotos auf ihrer Homepage veröffentlicht: http://www.gehoerlosenzeitung.de/album.html.

Übrigens: Der Kongress geht noch bis morgen, den 28. September. Wer mag, kann noch kommen. Es gibt auch Karten für den Tageseintritt!

Fachkongreß "Bildung durch Gebärdensprache"

Das fremde Abendland?

Das fremde Abendland? &#8211; Orient begegnet Okzident von 1800 bis heute

Am Samstag, den 25. 09. 2010, findet um 15:15 Uhr im Museum beim Markt in Karlsruhe (Karl-Friedrich-Str.6, 30 Meter vom Marktplatz Richtung Schloss) eine Führung für Gehörlose statt mit Christina Schüler und Dolmetscherin Sabine Strauß durch die Ausstellung „Das fremde Abendland? – Orient begegnet Okzident von 1800 bis heute“.

Seit Jahrhunderten übt der Orient eine große Faszination aus. Orientalische Bräuche und Produkte wurden wie selbstverständlich in die westliche Kultur übernommen. Wie aber sieht es umgekehrt aus? Welche Faszination und Einflüsse gingen von der europäischen Kultur auf den Orient aus?

Die Ausstellung veranschaulicht anhand von rund 260 Objekten die Auseinandersetzung des Orients mit der Kultur des Westens und thematisiert die Wechselbeziehung zwischen Orient und Okzident.

Trommel-Workshop

MUSIK-KLANG-RHYTHMUS-BEWEGUNG

Vom 1. September bis zum 15. Dezember findet jeweils mittwochs im Kulturzentrum Köln ein Workshop für Gehörlose, Schwerhörige und Hörende statt: MUSIK-KLANG-RHYTHMUS-BEWEGUNG. Leiterin ist die südamerikanische Künstlerin Yma América. Zum Abschluss des Workshops können die Teilnehmer in einer Präsentation zeigen, was sie gelernt haben.

Der jüngste SchiRi?

Andreas Gaudzinski

Das mochte Andreas Gaudzinski (21) aus Bremen nicht so stehen lassen (s.u.). Schließlich ist doch ER der jüngste Schiedsrichter! Oder gibt es noch einen jüngeren? Immerhin hat er seine Prüfung schon mit 15 bestanden. Vielleicht sollten wir sagen, dass Ricardo der jüngste gl Schiri und Andreas der jüngste sh Schiri ist.

Wir können hier ja einen edlen Wettstreit veranstalten: Wer ist der ALLERjüngste Schiri?

Andreas hat die Gelegenheit genutzt, uns einen kurzen Bericht zu schicken, über sich und seine Schiedsrichtertätigkeit:

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Ernährungsberatung für Hörgeschädigte

Ernährungsberatung für Hörgeschädigte

Möchten Sie etwas über gesunde Ernährung wissen? Oder wollen Sie abnehmen, aber Sie wissen nicht so recht wie? Bei Christoph Prietze gibt es Ernährungsberatung für Hörgeschädigte, und da Christoph gehörlos ist natürlich in DGS. Wie er als Gehörloser auf das Thema Ernährungsberatung gekommen ist? Auf seiner Homepage erklärt er es:

"Als ich falsch und ungesund gegessen habe und mein Bauch immer dicker wurde, verletzte ich mir den Rücken bei einem Fußballspiel. Als ich zum Arzt ging, empfahl mir dieser, ein paar Kilo abzunehmen, damit der Rücken weniger belastet wird. Anfangs hatte ich keine Ahnung von gesunder Ernährung, aber dann habe ich mich mit diesem Thema auseinandergesetzt. Deshalb machte ich aus Interesse das Studium für die Ernährungsberatung."

Internet: www.gl-ernaehrung.de
E-Mail: admin@gl-ernaehrung.de

Frequenz 09/10, schallen & schauen

schallen & schauen

Am 9. Sepember wird in Berlin die neue Galerie unter Berlin eröffnet, auf gigantischen 3500 m² kulturhistorischen Kellergewölben, mit einem sehr außergewöhnlichen Programm: Es wendet sich sowohl an Hörende als auch an Gehörlose. "schallen & schauen" - genau darum geht es, um Musik, Tanz, Film und Performance. Ein sehr umfangreiches Programm erwartet die Zuschauer und Zuhörer:

  • Eine begehbare, installative Performance auf über 3500 m² mit Tanz, Live-Musik, Video, Sprache, Sounddesign an der Schnittstelle hören – nicht hören.
  • Eine lesende Versuchsanordnung für hörende und nicht-hörende Menschen und
  • KunstTANZfilm: Preview von „MAERE“

Bei allen Veranstaltungen sind gehörlose Künstler beteiligt. "Kultur satt" also für alle deafies! ;-)

Ausflug des Bochumer Stadtverbands zum WDR nach Köln

Besuch beim WDR
Bild vergößern

Am 25. Juli hat der Stadtverband der Gehörlosen Bochum einen Ausflug zum WDR nach Köln gemacht. Besonders beeindruckend war natürlich die Führung durch die Lindenstraße, mit dem Café Bayer, dem Griechischen Restaurant usw. Dort wurden sie von Hermes Hodolides, der in der Lindenstraße den ,,Vasily Sarikakis" spielt, herzlich begrüßt. Er gab allen Teilnehmern bereitwillig ein Autogramm. Insgesamt für die Gehörlosen ein "unvergesslicher, supertoller Tag".

Lesen Sie den Bericht von Dodo Dohm!

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100 Jahre deutscher Gehörlosensport - große Jubiläumsfeier

Party 100

Mit dem Motto „FINDE DEINE CHANCE!“ feiert der Deutsche Gehörlosen-Sportverband, der im Jahr 1910 gegründet wurde, sein 100jähriges Bestehen.

Hauptaspekt der Jubiläumsfeierlichkeiten vom 9. bis 11. September 2010 in der GRUGA Halle in Essen ist es, den Gehörlosensport einer breiten Öffentlichkeit mit einem abwechslungsreichen und integrativen Programm vorzustellen und nahe zu bringen. Mit dieser Veranstaltung sollen alle Menschen, gehörlos und hörend, angesprochen werden.

Kurz-Übersicht des Programms:
FunSportMeile, Gala, Geburtstagsparty, Fußball EM-Qualifikationsspiel, Workshops, Museum, Ausstellung

Mehr Informationen auf der aktualisierten Sonder-Internetseite: www.dgs100.de
Videos zum Programm: http://www.youtube.com/user/deutschegsv

Bundesverband der Schriftdolmetscher und Kommunikationshelfer (BdSK) gegründet

BdSK

Am Freitag, den 20. August, hat sich in Schwerin der Bundesverband der Schriftdolmetscher und Kommunikationshelfer (BdSK) gegründet. Bundesweit agierende Schriftdolmetscherinnen haben sich zusammengeschlossen, um eine Anlaufstelle für Kunden, Politik und Interessierte zu schaffen. Zum Vorstand wurden einstimmig gewählt: Sandra Kanschat (Vorstandsvorsitzende), Anika Poschwatta (stellv. Vorstandsvorsitzende), Mona Schmidt (Schatzmeister) und Katja Mating (Schriftführer).

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Schlossführungen in Gebärdensprache

Schloss Charlottenburg

Schlossführungen in Gebärdensprache von September bis Dezember 2010

Schloss Charlottenburg
Schloss Charlottenburg ist heute die größte Hohenzollernresidenz in der Bundeshauptstadt Berlin.

Das gesamte Ensemble ist geprägt von prachtvoll ausgestatteten Räumen und Sälen, beeindruckenden Raumfluchten und hochkarätigen Kunstsammlungen mit herausragenden Meisterwerken. Zu sehen ist hier zum Beispiel eine große Sammlung von ostasiatischem Porzellan.
Das künstlerisch wie historisch eindrucksvolle Schloss ist außerdem lebendiges Zeugnis höfischer Kulturgeschichte vom Barock bis ins frühe 20. Jahrhundert.

Wann?: Samstag, 18. September 2010,
Wo?: Schloss Charlottenburg, Altes Schloss, Spandauer Damm 10-22, 14059 Berlin
Treffpunkt?: 14.30 Uhr (Altes Schloss/ Gruppenkasse links)
Kosten?: 2,50 € pro Person
Anmeldung?: Wilma Otte, e-mail: w.otte@spsg.de oder Fax: 0331- 96 94 106

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DGS-Korpus-Infoveranstaltung in Rostock

DGS Korpus

Wann? 15.09.2010 um 16 Uhr
Wo? im Gehörlosenortsverein Rostock, Henrik-Ibsen-Str. 20 (Stadtteil Evershagen)
Referent: Peter Thiel
Bei Fragen bitte an mvp@dgs-korpus.de wenden.

Gehörlos = arbeitslos? Das muss nicht so sein!

IFD Hamburg

Viele Hörgeschädigte in Hamburg kennen schon das BFW-Vermittlungskontor, weil sie mit seiner Unterstützung in Arbeit gekommen sind. Viele andere aber kennen es noch nicht….
Das BFW-Vermittlungskontor hat ein breites Angebot für Menschen mit Hörschädigung (Gehörlose, Schwerhörige, Spätertaubte), die wieder in Arbeit kommen möchten oder sich weiterqualifizieren möchten, z.B. im gewerblich-technischen oder kaufmännischen Bereich. Die Kosten für die Maßnahmen übernimmt die Agentur für Arbeit, das Job-Center oder der Rentenversicherungsträger.

Claudia Eggert-Kruppa, Personalberaterin für Hörgeschädigte mit DGS-Kompetenz:
"Was wir individuell für Sie tun können, klären wir im persönlichen Gespräch. Sprechen sie uns an!"

BFW Vermittlungskontor GmbH
IntegrationsFachdienst Hamburg für Menschen mit Körper- und Sinnesbehinderung
August-Krogmann-Str. 52, 22159 Hamburg
Telefon: 040 64581-1658, Telefax: 040 64581-1577

E-Mail: eggert-kruppa@bfw-vermittlungskontor.de
Internet: www.ifd-hamburg.de

Wie Schwerhörige Recht bekommen

VdK

Ulrich Rauter ist seit seiner Kindheit schwerhörig und seit 2005 CI-Träger. Beim VdK ist er ehrenamtlicher Berater. Auf der Website des VdK gibt es gute Hinweise für die Antragstellung auf volle Kostenübernahme und auch Vordrucke für Antrag, Widerspruch etc.

Ein Urteil des Bundessozialgerichtes (BSG) vom 17. Dezember vergangenen Jahres (Aktenzeichen B 3 KR 20/08) stärkt die Rechte von Schwerhörigen. Demnach muss eine gesetzliche Krankenkasse den Versicherten bei entsprechender Indikation ein Hörgerät in vollem Umfang erstatten. Doch in der Praxis ist es für Betroffene oft nicht leicht, zu ihrem Recht zu kommen. Der VdK zeigt auf, was Patienten beachten sollten.

Gesetzliche Krankenkassen müssen Hörgeräte bezahlen: VdK hilft bei der Antragstellung

Friedländer-Schule sucht 1-2 Lehrkräfte für Deutsch als Zweitsprache für gehörlose Migranten

Logo der Friedländer-Schule

Um ihr Angebot für gehörlose Migranten zu erweitern, sucht die Friedländer-Schule eine DaZ-Lehrkraft, die vom BAMF zugelassen ist (bzw. DaF studiert hat) und die Gebärdensprache beherrscht.

Seniorenmesse 'Älter werden in Garath-Hellerhof'

Seniorenmesse

Das „zentrum plus“ Garath der Diakonie organisiert in Kooperation mit der Freizeitstätte Garath die Seniorenmesse „Älter werden in Garath-Hellerhof“ und in der Region:
Hörgeschädigte/gehörlose Menschen möchten wir ganz besonders herzlich einladen, unsere Seniorenmesse zu besuchen. Wir haben interessante Vorträge, die alle durch Gebärdensprachdolmetscher übersetzt werden. Eine Begleitung zu den Informationsständen durch einen Gebärdensprachdolmetscher ist möglich. Der Stadtverband der Gehörlosen hat einen Stand direkt am Eingangsbereich. Dort können Sie sich informieren.
Die Caritas Gehörlosenberatung ist von 10-12 Uhr für Sie da. An dem Stand von TESS (Relay-Dienste für Hörgeschädigte) können Sie bei Herrn Bernd Schneider die Telefonvermittlung mit Gebärdensprachdolmetscher gerne ausprobieren und einen Anruf mit Gebärdensprachdolmetscher machen.
Es gibt vieles zu sehen und an den Ständen viele Informationen über Gesundheit und Pflege, Ernährung, Bildung und Kultur, Mobilität, Verkehrssicherheit, Wohnen, Freizeit und Reisen. Vor allem die Begegnung und der Austausch mit anderen Menschen soll gefördert werden. Schauen Sie in den Flyer und die Auflistung der Aktionen und speziellen Angebote. Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Wir für Sie in Garath-Hellerhof - „zentrum plus“ Garath

Netzwerk Garath-Hellerhof

25-jähriges Jubiläum des Zentrums für Gehörlosenkultur e.V. Dortmund

Einladung: 25 Jahre ZfG

Am Freitag, den 17. September 2010, feiert das Zentrum für Gehörlosenkultur e.V. Dortmund sein 25-jähriges Jubiläum  und lädt dazu herzlich ein:

Ein Fest für alte und neue Bekannte (gehörlos, schwerhörig, ertaubt, hörend, ...), aber auch für alle, die die Kultur hörgeschädigter Menschen näher kennen lernen wollen.

Sie erwartet ein buntes Programm mit Pantomime, Theater, Videoshow, Kinderspaß, kostenlosen Hörtests, Gebärdensprach-Schnupperkursen, .... Außerdem gibt es leckeres Essen und Trinken, Fleisch vom Grill sowie Kaffee und Kuchen!

Zentrum für Gehörlosenkultur e.V. Dortmund

Zahlen oder klagen?

Rechtsanwalt Nikolaos Penteridis

– was können Hörgeschädigte machen, wenn die Krankenkassen für die benötigten Hörgeräte nur die Festbeträge zahlen wollen?

Das Internetportal für Hörgeschädigte www.deafservice.de hat hierzu den Experten Rechtsanwalt Nikolaos Penteridis interviewt. Trotz der Entscheidung des Bundessozialgerichts vom 17.12.2009 wollen viele Krankenkassen noch immer maximal die Festbeträge zahlen. „Reichen die Festbetragshörgeräte nicht aus, muss die Krankenkasse mehr als nur den Festbetragzahlen“, betont Rechtsanwalt Penteridis. Als Experte des Monats auf www.deafservice.de gibt er weitere wertvolle Tipps, wie sich Hörgeschädigte in diesen Fällen gegen die Ablehnung der Krankenkassen wehren können. Die Kanzlei Melzer + Penteridis in Bad Lippspringe bearbeitet bundesweit jährlich ca. 1000 Hörgerätefälle.

Experten-Interview mit Rechtsanwalt Nikolaos Penteridis

Verkürzter Versorgungsweg

WISO

Der "verkürzte Versorgungsweg" bei der Hörgeräteversorgung umgeht die Hörgeräteakustiker. Hörgeräte werden direkt vom HNO-Arzt vermittelt. Ob das wirklich vorteilhaft ist? Beim Hörgeräteakustiker sind Auswahl und Anpassung ein langwieriges und aufwändiges Verfahren, und es werden meist mehrere Geräte verschiedener Hersteller getestet. Das können HNO-Ärzte wohl kaum leisten.

Diese Problematik will das ZDF aufgreifen:
Für die Sendung WISO plant das ZDF eine Produktion über Vor- und Nachteile des verkürzten Versorgungswegs beim Kauf von Hörgeräten. Hierfür werden Hörgeschädigte gesucht, die sich von ihrem HNO-Arzt oder Hörgeräteakustiker unzureichend beraten gefühlt haben und dadurch günstigere Angebote nicht wahrnehmen konnten.

Betroffene senden bitte eine Mail an: jsmonitor@arcor.de

SignSpeak Logo Award

SIGNSPEAK

Das SignSpeak Konsortium sucht nach einem neuen Logo.

Was ist SignSpeak? Dieses drei Jahre andauernde Projekt, das von der Europäischen Kommission gefördert wird, will das linguistische Verständnis von Gebärdensprachen verbessern und soll schließlich eine Software entwickeln, die in der Lage ist, Gebärdensprache in Text oder Lautsprache umzuwandeln.

Für weitere Informationen und Inspiration: http://www.signspeak.eu

Besonders gehörlose Menschen sollen sich angesprochen fühlen und ihre Logos einsenden, da sie diejenigen sein werden, die von dieser neuen Technologie profitieren werden. Das Logo sollte im Kleinformat (für Briefköpfe etc) sowie im Großformat (für Poster etc.) verwendbar sein. Farblogos müssen auch in Schwarzweiß eingesendet werden.

Die Vorschläge werden vom SignSpeak Konsortium bewertet und die drei besten Designs erhalten € 500, € 350 beziehungsweise € 150 .

Alle Logovorschläge sollten an folgende Email Adresse gesendet werden: info@signspeak.eu
Einsendeschluss: 1. Oktober 2010
 

Gebärdensprache in der Idsteiner Sommerakademie

Sommerakademie

Zum ersten Mal lädt die Hochschule Fresenius in diesem Sommer in der Woche vom 30.08. – 03.09.2010 nach Idstein zu einer Sommerakademie zur Gebärdensprache ein. In dieser einwöchigen Veranstaltung auf dem Campus der Hochschule in der Limburger Straße werden namhafte Lehrende allen Interessierten mit und ohne Vorkenntnisse spannende Einblicke in diese Sprache und das Leben mit Gehörlosigkeit geben.

Je nach Interessenschwerpunkt und persönlichem Zeitfenster können Sie Einzelveranstaltungen, aber auch "Pakete" buchen. Weitere Informationen sowie das Kursangebot finden Sie online unter: http://www.hs-fresenius.de/idstein-sommerakademie.4369.de.html

Anmeldungen für die letzten Plätze bis zum 22.08.2010 möglich!

Infoveranstaltung zum Thema 'Arbeitsrecht für schwerbehinderte hörgeschädigte Menschen'

HFH

Herr Gollnick vom Integrationsamt gibt Informationen, z. B. zum Thema Abmahnung, Probezeit, Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen, Urlaubsantrag, Krankmeldung.

Sie als hörgeschädigter Arbeitnehmer oder Arbeitsuchender haben die Möglichkeit, sich zu informieren und Fragen zu stellen.

Herr Gollnick spricht in Lautsprache. Der Vortrag wird von Gebärdensprachdolmetschern in DGS übersetzt. Eine Ringschleife für schwerhörige Menschen ist vorhanden.

Der Vortrag kostet 2,00 €.
Wann: 15.09.2010 um 18.00 Uhr (Dauer ca. 1 œ Stunden)
Wo: Region Hannover, Raum N002, Hildesheimer Str. 18, 30169 Hannover

Hilfe für hörgeschädigte Menschen in Niedersachsen e.V.

Veranstaltungsservice, jetzt auch mit Gebärden!

Megaton Eventtechnik

Markus Klonowski ist schwerhörig und nebenberuflich als Veranstaltungstechniker tätig. Seine Aufgaben bestehen darin, Veranstaltungen zu organisieren, zu planen und die richtige Technik auszuwählen, aufzubauen und zu betreuen.

Es ist egal, um welchen Event es geht, ob nun Hochzeit, Geburtstag, Silvester, Konzert, Modenschau, Theater oder einfach eine Mega Schaumparty - alles ist möglich!

Bei manchen Hörgeschädigten gab es Komunikationsprobleme mit dem DJ bzw. der Band, weil die z.B. zu leise waren oder die falsche Musik auflegten. - Diese Probleme kann es bei Markus nicht geben. Natürlich beherrscht er auch die Gebärdensprache!

www.megaton-eventtechnik.de

Umfrage zum Thema Vorurteile

Vorurteile gegenüber Gehörlosigkeit?

Christin Schleiting studiert den Master Heilpädagogik an der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Münster, und ist selbst an Taubheit grenzend schwerhörig.

Momentan befindet sie sich im Forschungssemester und befasst sich in diesem mit den Vorurteilen, die Menschen auf Grund ihrer Gehörlosigkeit erleben. Über diese Vorurteilserfahrungen, und wie man als Gehörloser mit Vorurteilen umgehen kann, wird sie auch ihre Masterthesis schreiben.

Christin:
Ich freue mich sehr, wenn viele Gehörlose an meiner Umfrage teilnehmen. Nur wenn möglichst viele Menschen antworten, kann das Ergebnis auch wirklich aussagekräftig werden. Daher lade ich Sie herzlich ein, den Fragebogen auszufüllen!

http://www.gh-umfrage.de.vu/

Märchenhafte Kleinode aus aller Welt – erzählt Märchenerzähler Jens Gottschalk

Jens Gottschalk (

Er erzählt sie für gehörlose und hörende Menschen. Dazu wird er begleitet von Claudia Dubbelfeld, die die vorgetragenen Märchen simultan in die Gebärdensprache übersetzt. Und es ist weit mehr als das – ihre ausdrucksstarke Mimik und Gestik überträgt das von ihm wahrhaft märchenhaft Erzählte in Bilder von hoher poetischer Intensität.

Sonntag, 05. September 2010 Beginn: 17.00 Uhr
Kulturraum Kall, Hindenburgstraße 13, 53925 Kall, Fax: 02441-82345, E-Mail: kerstin.zimmermann@kev-strom.de
Eintritt: 12,- €, ermäßigt: 10,- €, Gruppen ab 10 Personen: 8,- €

www.maerchengottschalk.de

Kampf gegen Missverständnisse

Kai Wehner

Vor einer Woche berichtete die "Kreiszeitung" darüber: "Kai Wehner ist gehörloser Arbeitsberater – bundesweit der einzige beim Integrationsfachdienst". Das ist schon eine kleine Sensation. Und natürlich ist Kai als Betroffener nah dran an den Problemen seiner Klienten. Ob allerdings die laut- und schriftsprachlichen Probleme Gehörloser die einzigen oder gar wichtigsten sind? Dummerweise hatte auch der Verfasser des Artikels sprachliche Probleme. Er benutzte zwar ganz korrekt den Begriff "gehörlos", in der Bildunterschrift tauchte dann aber doch die "Taubstummensprache" auf. Tja, auch Journalisten befinden sich wohl im "Kampf gegen Missverständnisse". Bloggerin Jule hat deshalb für Journalisten einige NoGo's und Go's zusammengestellt.

Kreiszeitungsartikel Kampf gegen Missverständnisse

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