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Die Deutsche Gebärdensprache (DGS) wurde 2002 in Deutschland endlich anerkannt. Kurz danach 2003 eröffnete die gehörlose Jana Schwager ihre Gebärdensprachschule „GebärdenVerstehen“ in Heidelberg. Obwohl es es zum perfekten Zeitpunkt geschah, war die Gründung trotzdem nicht einfach, denn für die Ämter war die Vorstellung einer tauben Existenzgründerin ganz neu.

„Bevor ich gründen konnte, musste ich meine Qualifikation nachweisen. Deshalb habe ich die Weiterbildung als sprachwissenschaftlich qualifizierte Dozentin für Gebärdensprache an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt/Main absolviert“, so Schwager.

Anfangs gab es nur Abend-, Intensiv- und Wochenendkurse sowie einige Frühförderungsangebote für Kinder. Da das Interesse zum Erlernen der Gebärdensprache ständig zunimmt, bietet die Gebärdensprachschule heute mit mehreren Dozenten ein breitgefächertes Angebot, sowohl für den privaten, wie auch für den beruflichen Einsatz.

Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums findet am 8.-9. Juni 2018 im Bürgerhaus in Heidelberg eine zweitägige Veranstaltung mit Fachvorträgen, Kinderprogramm, Gebärdensprachfestival und einer Abendgala statt.

Das vollständige Interview von Judit Nothdurft, ist auf dem Portal für Hörbehinderte www.deafservice.de als Experteninterview zu lesen.

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