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Die Unterschiede der Koreanischen Gebärdensprache in Nord-/Südkorea sind sehr groß. Wie soll die Kommunikation der Gehörlosen beider Länder Koreas gelingen? Der Verein ZUSAMMEN-Hamhung startet ein Projekt zu diesem Thema. Angestrebt wird die direkte Kommunikation zwischen Gehörlosen beider Länder.

Robert Grund engagiert sich schon seit vielen Jahren für taube Menschen in Nordkorea – als Sondergesandte des Weltverbandes der Gehörlosen (WFD). Das Thema „Gehörlosigkeit“ war vorher in Nordkorea kaum bekannt. Auch dank der Unterstützung des Vereins ZUSAMMEN-Hamhung und des WFD konnten Gehörlose aus Nordkorea ins Ausland reisen und an den Internationalen Veranstaltungen der Gehörlosen teilnehmen. Dort hatten gehörlose Delegierte beider koreanischer Länder die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. Dabei musste bedauerlicherweise festgestellt werden, dass die Gebärdensprachen in Nord- und Südkorea – im Gegensatz zur koreanischen Lautsprache – sehr unterschiedlich sind. Dadurch gab es viele Kommunikationsprobleme.

Frau Hyemi Cho, gebürtige gehörlose Koreanerin, ist auf das Thema aufmerksam geworden und hat daraufhin Kontakt mit dem Verein aufgenommen. Sie möchte gerne unterstützend dabei mitwirken, diese Kommunikationsbarrieren im Rahmen eines Projekts abzubauen. Sie ist bereit, ihr Leben diesem Projekt zu widmen und aus Seoul nach Berlin zu kommen, um dieses in Zusammenarbeit mit Korea-Verband e.V. zu realisieren. Der Verein ZUSAMMEN-Hamhung benötigt finanzielle Unterstützung für diese Arbeit.

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