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Aktion Mensch startet mit neuer Fördersystematik in das neue Jahr. Vereinfachte Struktur und bessere Konditionen sollen künftig noch mehr soziale Projekte ermöglichen. Ihr Ziel: noch mehr soziale Projekte für Menschen mit und ohne Behinderung zu ermöglichen und neuen Projekt-Partnern den Einstieg in die Förderung zu erleichtern.

Die Aktion Mensch e.V. ist die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland. Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 hat sie mehr als vier Milliarden Euro an soziale Projekte weitergegeben. Ziel der Aktion Mensch ist, die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung, Kindern und Jugendlichen zu verbessern und das selbstverständliche Miteinander in der Gesellschaft zu fördern.

Künftig werden die Förderprogramme der Aktion Mensch in fünf Lebensbereiche unterteilt:

  • Arbeit (z.B. Inklusionsbetriebe)
  • Bildung und Persönlichkeitsstärkung (z.B. Bildungsprojekte oder lokale Netzwerke)
  • Barrierefreiheit und Mobilität (z.B. barrierefreie Websites oder bauliche Maßnahmen)
  • Freizeit (z.B. inklusive Sport- oder Theaterangebote)
  • Wohnen (z.B. barrierefreie Wohnangebote)

Sie helfen dabei, die eigene Projektidee thematisch leichter zuzuordnen und ein passendes Förderprogramm zu finden. „Der Weg von der Projektidee über das passende Förderangebot bis zur Entscheidung im Kuratorium soll möglichst rasch und nachvollziehbar ablaufen. Wir hoffen, dass die neue Struktur dabei unterstützt“, erklärt Sascha Decker, Leiter der Förderung der Aktion Mensch. Entstanden sind die Neuerungen in der Förderung in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Aktion Mensch, den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege und dem ZDF, sowie weiteren Verbänden der Behindertenhilfe und -selbsthilfe.

Verbesserte Förderkonditionen

Während die Zielgruppen bestehen bleiben (Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche sowie Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten), hat die Aktion Mensch ihre Richtlinien für die Förderung deutlich vereinfacht und ihre Förderkonditionen verbessert: Projekt-Partner profitieren künftig davon, dass die maximale Fördersumme auf 350.000 Euro (bisher 300.000 Euro) erhöht wurde. Bei Projekten und Anschubfinanzierungen gibt es ab sofort einen 90-Prozent-Zuschuss. Bisher waren maximal 70 Prozent möglich. Der Eigenanteil liegt somit nur noch bei zehn Prozent.

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