Anzeige
0

Im August 2018 hat Martin*a Vahemäe-Zierold einen Artikel mit dem Titel „Eine optische Täuschung“ für die Tageszeitung geschrieben. Dieser Artikel löste innerhalb von der Gebärdensprachgemeinschaft eine heftige Diskussion aus. Dadurch wurde die Debatte über kulturelle Aneignung ausgelöst. Nach der Podiumsdiskussion, die die „Gesellschaft für Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser e.V.“ (GGKG) am 1. Dezember 2018 in Köln zu diesem Thema veranstaltet hat, hat Helmut Vogel, der Präsident des Deutschen Gehörlosen-Bundes e.V., eine gemeinsame Gesprächsrunde mit dem Bundesverband der GebärdensprachdolmetscherInnen Deutschlands e.V. (BGSD) und dem Berufsverband der tauben GebärdensprachdolmetscherInnen e.V. (tGSD) vereinbart. Am 3. März 2019 fand die Gesprächsrunde beim DGB in Berlin unter dem Thema „Barrierefreies Musikdolmetschen/Musikperformance“ statt. Dort waren Helmut Vogel und Elisabeth Kaufmann vom DGB, zwei Vertreterinnen jeweils von beiden GS-Dolmetscherverbänden und zwei Experten Asha Rajashekhar und Fabian Rombach, die sich am 01.12.2018 in Köln engagiert haben, unter der Moderation von Thomas Zander vertreten.

Das Ziel dieser Arbeitsgruppe ist, zu erreichen, dass ein gemeinsamer Konsens für alle Teilnehmer zu diesem sensiblen Thema gefunden wird. Es war für den Gehörlosenbund eine konstruktive und emotionale Gesprächsrunde. Beide GS-Dolmetscherverbände haben ihre Bereitschaft gezeigt, ein gemeinsames Positionspapier mit dem DGB zu erstellen. Der Wunsch vom DGB ist es, für die Gehörlosengemeinschaft eine alle zufrieden stellende barrierefreie Musikverdolmetschung mit den tauben und hörenden engagierten Gebärdensprachdolmetscher/-innen und gehörlosen Musikperformancer/-innen zu erreichen.

Drucken
Anzeige

Hinterlasse einen Kommentar

2000

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei