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Der Bundesrat, die schweizerische Regierung, ist bereit, die rechtliche Anerkennung der drei Schweizer Gebärdensprachen zu prüfen und mehrere Postulate mit diesem Thema anzunehmen. Der veröffentlichte Antrag enthält keine Stellungnahme.

In der Schweizer Politik ist ein Postulat ein parlamentarischer Vorstoß, der von der Regierung verlangt, zu prüfen, ob es in einem bestimmten Fall ein Gesetz, einen Beschluss oder eine Maßnahme braucht. Ein Postulat kann auch die Ausarbeitung eines Berichts verlangen.

Die Postulate zur Anerkennung der Gebärdensprachen stammen von drei Mitglieder des Rates: Regula Rytz (Grüne), Christian Lohr (CVP) und Mathias Reynard (SP). Sie haben mit dem Schweizerischen Gehörlosenbund zusammen gearbeitet und möchten prüfen, ob eine rechtliche Anerkennung als Teilnationalsprache oder als kulturelle oder sprachliche Minderheit möglich ist.

Sie fordern auch konkrete Umsetzungsmaßnahmen mit einem Aktionsplan, um eine uneingeschränkte Beteiligung von gehörlosen und schwerhörigen Menschen und eine barrierefreie Teilnahme in der Schweiz zu erreichen. Der Prüfauftrag umfasst auch Fragen zum gleichberechtigten Zugang zum Arbeitsmarkt und zur Gesundheitsversorgung für Menschen mit Hörbehinderung in der Schweiz.

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