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Bei der Erziehung spalten sich die Meinungen. Es gibt zu kaum einem anderen Thema so viele Ansätze, Blickwinkel und Diskussionen. Der autoritäre Erziehungsstil stand beispielsweise im engen Zusammenhang mit Zielsetzungen der damaligen Zeit.

Doch seit etwa 60 Jahren nimmt die Tendenz zu, den Kindern immer mehr Freiheiten zu lassen. Der Gegenpol der autoritären Erziehung ist der Laissez-Faire-Erziehungsstil. Es werden nur minimale Vorgaben gemacht, sodass das Kind im Allgemeinen sich selbst überlassen wird. Letztendlich bestimmt das Kind, was es möchte und was nicht.

Generell ist der Ansatz der Laissez-Fairen Erziehung gut, doch hilft es dem in diesem Fall Kind bei der Entwicklung zu einem autonomen Individuum? Bei dem Thema Erziehung kommt es immer wieder zu zweifeln. Negative Gefühle kommen besonders dann auf, wenn es darum geht, Grenzen zu setzen. Wenn Eltern vor Entscheidungen stehen, Regeln aufstellen und sich auch durchsetzen müssen. Immer mehr Eltern erzählen, dass Ihre Kinder ohne Regeln und Grenzen aufwachsen. Doch was macht das eigentlich mit unseren Kindern und ist diese Erziehungsform wirklich sinnvoll?

Was sind Grenzen?

Die meisten Eltern assoziieren mit dem Wort „Grenze“ oder „Regel“ etwas Negatives. Sie denken, dass die Kinder durch Regeln etwas Negatives erfahren und die Meinung des Kindes ignoriert wird. Regeln in den Alltag mit einzubinden und Grenzen zu setzen bedeutet jedoch nicht, das Kind zu ignorieren oder es zu bestrafen. Es bedeutet, den Alltag zu strukturieren, Halt zu geben, die Selbstständigkeit zu fördern und das Miteinander-Leben und Lernen zu erleichtern. Auch taube Kinder sollten bezüglich der Selbstständigkeit gefördert werden. Regeln sind für den Alltag besonders wichtig.

Wenn Sie eine Grenze setzen, sollten Sie sich nicht über das Kind stellen, sondern sich mit dem Kind auf einer Ebene befinden. Wild gestikulieren oder dem Kind keinen Respekt entgegenbringen ist nicht der richtige Ansatz. Vermitteln Sie eine Regel immer anschaulich genug, sodass das gehörlose Kind die Möglichkeit hat Sie zu verstehen.

Es ist nicht immer leicht sich durchzusetzen, ohne dass sich das Kind unfair behandelt fühlt und auch Sie als Elternteil benötigen manchmal eine Auszeit von den Kindern. Surfen Sie in der online Spielothek, schauen Sie auch ohne Ihre Kinder eine Serie. Vergessen Sie jedoch nicht, dass auch Sie ein Vorbild ihrer Kinder sind und nichts vor Ihren Kindern machen sollte, was Sie ihnen verbieten.

Auch das spätere Leben besteht aus Grenzen

Das Leben verlang sowohl von Kindern als auch von Erwachsenen, dass wir uns an Regeln und Grenzen halten. Wir müssen pünktlich zur Arbeit kommen, müssen uns an die Verkehrsregeln halten, dürfen nicht klauen und vieles mehr.

Früher oder später müssen Kinder Regeln erlernen, da diese zu unserem täglichen Leben dazugehören. Wie sollen Kinder lernen, dass es sich an bestimmte Verhaltensmuster halten muss, wenn die Eltern Ihnen nicht beibringen etwas Bestimmtes zu tun oder es eben nicht zu tun? Kinder oder auch Erwachsene können keine gesellschaftlichen Normen einhalten, wenn sie dieses in der Kindheit nicht erlernt haben.

Binden Sie Ihr gehörloses Kind immer ein

Nur weil Sie Regeln im Alltag mit einbauen und Ihr Kind in gewisser Weise eingeschränkt ist, bedeutet es nicht, dass Ihr Kind keine Entscheidungen treffen darf. Binden Sie Ihr Kind im Alltag mit ein und lassen Sie Ihr Kind bis zu einem bestimmten Punkt auch Entscheidungen treffen. Sie und Ihr Kind könne beispielsweise Regeln zusammen aufstellen. An diese müssen sowohl Sie als auch Ihr Kind sich halten. Dennoch sollten Sie nicht vergessen, dass Sie die endgültige Entscheidung treffen sollten.

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