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Morgen am 30. Mai 2021 feiert der „Polizeiruf 110“ 50-jähriges Jubiläum. MDR hat sich etwas Besonderes überlegt und lässt die Jubiläumsfolge zum ersten Mal in die Deutsche Gebärdensprache übersetzen. Es gibt mit Peter Kurth und Peter Schneider auch ein neues Ermittlerteam.

„Es geht uns darum, barrierefreie Programmzugänge zu schaffen“, erklärt Georg Schmolz, Leiter Barrierefreiheit beim MDR. Eine Befragung von tauben Menschen habe ergeben, dass der Wunsch nach einem fiktionalen Format in Gebärdensprache ganz oben stehe.

Die Dolmetscherinnen Antje Seifert und Katja Fischer haben einen Tag lang im Studio in Leipzig die Gebärdensprachversion produziert. Dazu kam eine wochenlange Vorbereitung. Für taube Menschen in Deutschland sei die Deutsche Gebärdensprache die Muttersprache, sagte Fischer, die selbst gehörlos ist. Darum kämen auch nicht alle mit Untertiteln klar. Kinder, die noch nicht lesen können, hätten gar nichts davon. Aber auch ältere Menschen bekämen Probleme beim Lesen der schnell wechselnden Untertitel. Über Gebärden könne zudem mehr transportiert werden. „Man ist mehr im Film“, sagte Fischer.

Hier können Sie sich die Folge mit Gebärdensprache anschauen!

Making-Of

Sie können auch hinter die Kulissen des Polizeiruf 110 blicken: Über die Entstehung der Gebärdensprachfassung von der Folge „An der Saale hellem Strande“ können Sie hier erfahren.

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