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Wie soll die ARD in Zukunft aussehen? Diese Frage will die ARD im Monat Juni gemeinsam mit dem Publikum beantworten. Auf einer Onlineplattform können Zuschauer:innen nun mitdiskutieren und ihre Ideen einbringen. Sie können Verbesserungsvorschläge und Wünsche auf der Plattform äußern. Sie können mehr Barrierefreiheit oder mehr Programm für taube und schwerhörige Menschen fordern!

Erster Verbesserungsvorschlag von mir ist auf der Plattform zu finden: Nachrichtensendung in Gebärdensprache!

„Mehr anspruchsvolle Formate“, „weniger politische Alphatiere in den Talkshows“, „mehr Programm für die ganze Familie“ – das sind nur einige der Wünsche von Zuschauer:innen, die am Zukunftsdialog der ARD teilnehmen.

„Redet nicht über uns, sondern mit uns“, erklärt die 37-jährige Meryem Erkus. Sie plädiert dafür, nicht nur über marginalisierte Gruppen zu berichten, sondern mit ihnen gemeinsam zu entscheiden, welche Formate herausgebracht werden. Zusammen mit 140 anderen Teilnehmer:innen hatte sie an der digitalen Auftaktveranstaltung des ARD-Zukunftsdialogs Anfang Mai teilgenommen und vier Stunden lang mitdiskutiert. Mehr Diversität wünscht sie sich, jüngere Formate und einen Apparat, der schneller auf Kritik reagiert.

Die Anregungen der Zuschauer:innen und die Debatten auf der Onlineplattform sollen in die Arbeit in den einzelnen Funkhäusern und Gremien einfließen. „Die Transparenz wird dafür sorgen, dass die Ergebnisse in jeder Landesrundfunkanstalt diskutiert werden“, erklärt WDR-Intendant Tom Buhrow. „Die ganze ARD steht hinter diesem Projekt. Die ARD der Zukunft wird Sender sein, Empfänger und Plattform für Austausch.“ Im November wird in einer virtuellen Abschlussveranstaltung zusammen mit den Teilnehmer:innen der Auftaktveranstaltung der Prozess abgeschlossen. Die Ergebnisse sollen dann in einem Abschlussbericht veröffentlicht werden.

„Die Stärke der ARD und unserer Sendungen ist schon immer, vor Ort fest verwurzelt zu sein“, sagt Fuhst. Er findet es wichtig, „dass wir jetzt mit dem ARD-Zukunftsdialog überprüfen, wie fest diese Wurzeln noch sind, wie gut wir die Lebenswirklichkeit der unterschiedlichsten Gruppen und Menschen in unserer Gesellschaft weiterhin abdecken. Und anschließend müssen wir die richtigen Schlüsse daraus ziehen“.

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ViaTagesschau
Bildquelleseventyfourimages / envato elements

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