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Es ist vermutlich das letzte große Rätsel des menschlichen Körpers: unser Gehirn. Was in ihm vor sich geht, wenn wir die Welt um uns wahrnehmen, wenn wir denken, fühlen, uns erinnern oder träumen, ist heute vielfältig Gegenstand interdisziplinärer Forschung; und es hat Wissenschaft und Kunst auch in früheren Jahrhunderten beschäftigt. Ende Januar eröffnete die Bundeskunsthalle in Bonn die Ausstellung „Das Gehirn in Kunst und Wissenschaft“. Die aufwendige Schau, die bis zum 26. Juni sowohl live als auch in einer eigenständigen Online-Ausstellung besucht werden kann, führt aktuelle Erkenntnisse der Hirnforschung sowie zahlreiche Arbeiten aus Kunst und Kunstgeschichte zusammen. Auch das elektrisch stimulierte Hören mit neuesten Cochlea-Implantaten (CI) ist dabei präsent.

In der Geschichte der Wissenschaften rückte das menschliche Gehirn erst relativ spät in den Fokus des Interesses. Umso mehr ist unser Gehirn heute Gegenstand unzähliger interdisziplinärer Forschungsprojekte. Doch trotz der neuen Erkenntnisse sind viele Fragen zum Gehirn nach wie vor ungelöst. Zugleich bietet es Stoff für Auseinandersetzungen in Philosophie und Religion, Raum für fantastische Vorstellungen sowie für künstlerische Beschäftigung. Von all dem zeugt die Ausstellung, die sich mit mehr als 300 Exponaten diesem faszinierenden menschlichen Organ widmet. Nicht zuletzt wird auch über das Hören mit dem Cochlea-Implantat (CI) informiert. Cochlear hat hierfür verschiedene Ausstellungsstücke zur Verfügung gestellt.

„Die einzigartige Schau in der Bundeskunsthalle unterstützen wir sehr gerne“, so Jenny Adebahr, Marketing-Direktorin von Cochlear Deutschland. „Zu welch erstaunlichen Leistungen unser Gehirn in der Lage ist, zeigt das Cochlea-Implantat (CI) auf ganz besondere Weise. Vor über 40 Jahren versorgte der australische Medizin-Professor Graeme Clark zum ersten Mal erfolgreich einen Patienten mit einem mehrkanaligen CI-System. Seitdem wissen wir, dass es dem Gehirn möglich ist, aus elektrischen Impulsen einen Höreindruck zu erzeugen, der ertaubten Menschen nicht nur das Hören, sondern vor allem auch das Sprachverstehen ermöglichen kann. Wie dem Gehirn das gelingt, kann man bis heute noch nicht erklären. Fragt man Professor Clark, was das Wunderbarste am Cochlea-Implantat ist, so antwortet er: ‚Dass es funktioniert.‘“

Die inklusive Ausstellung „Das Gehirn in Kunst und Wissenschaft“ bietet u. a. vielfältige Angebote für schwerhörige und taube Menschen:

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BildquelleBundeskunsthalle

1 Kommentar

  1. Das mit dem CI geht mir auf den Nerv. Wer sich das Gehirn auffräsen lasse möchte, warum nicht. Ich habe nichts gegen CI.

    Aber mal ganz ehrlich, einige Leute die gebärden können sind doch keine schlechte Wahl und je mehr Leute es gibt umso besser. Ich kann mich fast normal unterhalten. Nicht immer einfach aber geht. Lernt es doch einfach. In dieser Welt gibt es viele Sprachen, aber eine ist in unserem Land absolut ganz besonders. Die Sprache ist es we gelernt zu werden. Lernt sie einfach!

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