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Das Einkaufen im Internet, die Buchung einer Reise oder die Bestellung von Essen nach Hause gehört mittlerweile für uns alle zum Alltag. Immer mehr Unternehmen ermöglichen es sogar, nicht nur mit Euro zu bezahlen, sondern auch mit Kryptowährungen. Wir zeigen Ihnen, wie das geht und was es mit der Mutter aller Kryptos, dem Bitcoin, auf sich hat.

Digitale Währungen eröffnen ganz neue Möglichkeiten

Gerade der Bereich digitaler Währungen ermöglichen den bargeldlosen und damit auch meist kontaktlosen Transfer von Geld. Benötigt man dennoch einmal Bargeld, kann man dies in einer Bitcoin Exchange jederzeit wechseln. 

In Deutschland stehen bereits die ersten Krypto-Geldautomaten

In Städten wie Hamburg, Berlin oder Düsseldorf kann man bereits seine Bitcoins an speziellen Geldautomaten gegen Bargeld umtauschen. Das ist wirklich sehr praktisch und kommt vielen Menschen sehr entgegen, sei es nun aus Gründen der Diskretion oder weil man zum Beispiel nicht mit einem Bankangestellten reden will oder kann. 

Die wichtigsten Fakten über Bitcoins

Wenn Sie sich fragen, wie das denn eigentlich so funktioniert mit den Bitcoins und dem Bezahlen mit der Kryptowährung, haben wir hier die Antworten für Sie. Jeder, der möchte, kann Bitcoins kaufen. Wir möchten hier auf die Herstellung nicht weiter eingehen, da dies ein hochkomplexer, jedoch besonders sicherer Prozess ist.

Fakt 1: Die Menge an Bitcoin ist begrenzt

Es gibt nur eine begrenzte Menge an Bitcoin – nämlich maximal 21 Millionen Coins. Geht die https://techvisor.nl/ 

https://www.computable.nl/ Geschwindigkeit der Herstellung so weiter, ist davon auszugehen, dass diese Menge im Jahre 2140 erreicht sein wird. Gleichzeitig geht man aber auch davon aus, dass rund 6 Millionen Coins nicht mehr verwendet werden können, weil die Besitzer ihre Zugangsdaten verloren haben. 

Fakt 2: Der Bitcoin Kurs entsteht durch Angebot und Nachfrage

Da es keine zentrale Stelle für die Verwaltung von Bitcoins gibt und auch keine staatliche Stelle dahintersteht, wird kein Wechselkurs oder ein bestimmter Wert von irgendjemandem festgelegt. Hier gelten die klassischen Gesetze des Marktes: Wollen viele Leute Bitcoins kaufen, aber es gibt nicht ausreichend auf dem Markt, steigt der Preis und umgekehrt. 

Selbstverständlich können aber externe Faktoren einen Einfluss auf das Kauf- und Verkaufsverhalten haben. Verstärkt sich etwa eine Diskussion darüber, ob Bitcoins in den USA oder auch China verboten werden sollte, reagieren die Menschen mitunter panisch und der Markt wird kurzfristig mit Bitcoins überschwemmt – der Preis fällt. 

Fakt 3: Enorme Wertsteigerungen, aber auch deutliche Verluste möglich

Hätten Sie im Februar 2011 für 100 Dollar Bitcoins gekauft, hätten Sie seinerzeit, bei einem Kurs von genau 1 US$ also 100 Bitcoins bekommen. Hätten Sie diese am 17. Februar 2021 verkauft, bei einem Stand von 50.000 US$ pro Bitcoin, hätten Sie also dafür 5 Millionen Dollar erhalten – und das in nur 10 Jahren.

Nach seinen Höchstständen in den Jahren 2021 und 2022 mit über 60.000 US$ ist der Kurs wieder deutlich zurückgegangen und liegt Mitte Juli 2022 bei rund 20.000 US$. Der Kauf von Bitcoins kann sehr interessant sein, birgt aber auch enorme Risiken und eine hohe Volatilität. 

Fakt 4: Man kann mit Bitcoin mittlerweile an vielen Stellen bezahlen

Immer mehr Geschäfte akzeptieren Bitcoin als Zahlungsmittel und geben der Kryptowährung damit eine wirkliche Berechtigung. Insbesondere bei Onlinehändlern, aber auch in Offline Geschäften oder Restaurants ist eine Bezahlung mit der virtuellen Währung möglich. 

Ob sich das „normale“ Bezahlen mit Bitcoins und Co. jedoch durchsetzen wird, steht noch in den Sternen. Wahrscheinlicher ist, dass Bitcoin sich als Wertanlage etablieren wird, ähnlich dem Gold, mit dem wir im Normalfall schließlich auch nicht bezahlen. 

Hierzu muss man sich einmal folgendes vor Augen führen: Sie haben am 12.04.2021 einen  Bitcoin auf der Bank (Wert € 51.565) und planen, sich vor den Sommerferien damit ein neues Auto zu kaufen. Dummerweise ist der Bitcoin aber am 28.06.21 nur noch € 29.102 wert und der Kauf muss wohl ins Wasser fallen.

Sie müssen nun bis zu den Winterferien warten, den am 8.11.2021 ist er wieder € 56.623 wert und endlich können Sie das Auto, sogar mit einer besseren Ausstattung nun doch kaufen. Ob das indessen praktikabel ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Fakt 5: Ohne Passwort und Zugangsdaten ist das Geld weg

Während es bei einer „normalen“ Bank, für jeden Kunden immer eine Möglichkeit gibt, an sein Konto zu gelangen, ist das bei Bitcoins nicht so einfach. Da die Wallet, also die digitale Geldbörse, niemandem außer Ihnen gehört und eben keine Verwaltungsstelle im eigentlichen Sinne dahintersteht, haben auch nur Sie alleine Zugriff auf die Geldbörse (das virtuelle Konto). Wenn Sie Ihre Zugangsdaten verlieren, ist das Geld futsch. 

Fakt 5: Bitcoins sind durch die Blockchain Technologie sicher, können aber dennoch gestohlen werden

Die sogenannte Blockchain Technologie macht Bitcoins generell sehr sicher. Da immer ein ganzes Netzwerk von Personen über alle Vorgänge im Zusammenhang mit Transaktionen von Bitcoins Bescheid wissen, ist Betrug oder Missbrauch praktisch ausgeschlossen.

Aber Achtung: Diebe waren schon immer sehr erfindungsreich. Früher stahlen geübte Taschendiebe Geld, Handys und andere Wertsachen den Menschen auf der Straße, an belebten Plätzen und im Urlaub. Heute sind gewiefte Hacker unterwegs, die sich über Malware, die z. B. über Spam-Mails eingeschleppt werden) Zugang zu Bitcoin Wallets verschaffen und Codes (und damit am Ende echtes Geld) stehlen. 

Fazit

Bitcoin und Co. lassen sich digital und ohne den Kontakt, beispielsweise zu einem Bankangestellten, verwenden. Die Möglichkeiten zur Bezahlung werden zudem immer größer und selbst Geschäfte und Restaurants nehmen Bitcoins mittlerweile an. 

Als Wertanlage sind Bitcoins hingegen noch besser geeignet, zumindest wenn man risikofreudig ist, Zeit mitbringt und kurzfristige Verluste verkraften kann. Als Beimischung zu einem Portfolio in einer progressiven Anlagestrategie dürfen Bitcoin eigentlich heutzutage nicht fehlen.

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BildquelleArtRachen / envato elements

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