Mehr als eine Romanze. Julia Schoch spricht mit Insa Wilke über die Sehnsucht, befreit zu leben.
Freitag, 7. März – Beginn 20 Uhr / Einlass 19 Uhr
Was für ein seltsamer Romantitel – »Wild nach einem wilden Traum«. Er kann nur von einer Expertin für »seelischen Schwindel« stammen. Die ist Julia Schoch. In ihrem neuen Roman begegnet ihre Erzählerin einer alten Amour fou wieder, die schon einmal alle Sicherheiten und Verbindungen ins Wanken gebracht hat. Erinnernd umkreist Julia Schoch die Frage, die nicht nur Schriftstellerinnen umtreibt: Kann eine Frau, die endlich zu sich kommt und da auch bleiben will, noch bei anderen sein? Es steckt mehr als ein individueller Konflikt in dieser Situation. Wie schon in »Das Vorkommnis« und »Das Liebespaar des Jahrhunderts«, einer der sachlichsten aller sachlichen Romanzen, ist auch dieses Buch zwischen den Zeilen ein Gesellschaftsroman und schlägt uns doch auch als einfache Liebesgeschichte in seinen Bann.
»Wild nach einem wilden Traum« steht als Roman für sich und rundet trotzdem die Trilogie ab, die Julia Schoch »Biographie einer Frau« genannt hat. Lakonisch und psychologisch dicht schließt sie hier einen Kreis. Mit Insa Wilke spricht sie darüber, wie sich das Leben einer Frau spezifisch erzählen lässt, was daran allgemeingültig ist und auch das Leben der Männer betrifft. Und welche Zeitgeschichte eigentlich den Untergrund bildet, für den wilden Traum, nach dem sich nicht nur ihre Hauptfigur sehnt.
In deutscher Lautsprache mit Verdolmetschung in Deutsche Gebärdensprache (DGS)
Tickets unter: https://altefeuerwache.reservix.de/p/reservix/event/2343590
Das komplette Programm finden Sie unter: https://altefeuerwache.com/programm/lesen-hoeren-2/
Ermäßigt 10 Euro (nur an der Abendkasse)
Die Ermäßigung gilt für Schüler:innen, Auszubildende und Studierende mit entsprechendem Nachweis. Ermäßigte Tickets sind gegen Vorlage des Nachweises an der Abendkasse erhältlich.
Kulturparkett Rhein-Neckar e.V.
Für jede lesen.hören-Veranstaltung stellen wir ein Kontingent an Freikarten für Menschen mit geringem Einkommen zur Verfügung. Auf www.kulturparkett-rhein-neckar.de finden Sie weitere Informationen.






![Ankündigungsbild für den Fachtag LiebesLeben. Auf weißem Hintergrund steht in großen lila und schwarzen Buchstaben "Online-Fachtag LiebesLeben." Darüber ist ein Symbol für Deutsche Gebärdensprache. Unter dem Titel ist eine Gruppe von vier Menschen im Comic-Stil. Ganz rechts steht eine sportlich gekleidete Person of Color mit einer Hörhilfe, daneben eine weißhaarige Person mit einer Gehhilfe. Beide schauen zu der dritten Person mit langen blonden Haaren im Rollstuhl. Die vierte Person hat braune Haare, ist dick, nicht sichtbar behindert und winkt in die Gruppe. Neben der Person ist das Logo des Inklusiven Queeren Zentrums. Unter der Personengruppe steht: "Sichtweisen auf queere Sexualität, Lust und (Selbst)Liebe verbunden mit Ableismus." Darunter steht orangen- und lilafarbend hinterlegt: "Dienstag, 10. Dezember; 11:00-16:00 Uhr. Darunter in einem schwarzen Balken: "Anmeldung unter: https://rut-berlin.de/fachtagliebesleben/". Es folgen die Logos der Förder*innen: "Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung; Landesstelle für Gleichbehandlung gegen Diskriminierung; Initiative Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt."sowie Projektträger: "RuT - Rad und Tat e.V." und Projekt-Kooperation: "Berliner Behindertenverband e.V. Für Selbstbestimmung und Würde"]](https://www.taubenschlag.de/wp-content/uploads/2024/12/Fachtag-LiebesLeben-600x337.png)











