Möglicherweise ist ein Entwurf der neuen EU-Banknoten von Gebärdensprachen inspiriert. Wenn man die Rückseite des Entwurfs D anschaut, der von Rudy Guedj und François Girard-Meunier gestaltet wurde, scheint das naheliegend. Auf der Vorderseite sind verschiedene Vogelarten zu sehen. Andere Entwürfe setzen entweder ebenfalls auf Vögel oder auf Menschen – wie z.B. Beethoven, bekanntermaßen auch taub, wenn auch nicht kulturell gesehen taub. Die Rückseiten sind meist mit Menschen oder Gebäuden gestaltet.
Die Europäische Zentralbank schreibt zu den Hand-Entwürfen der beiden Designer nur Folgendes:
Hände halten, stabilisieren, richten aus und gestikulieren, was eine Zusammenarbeit in Aktion nahelegt […]
So bleibt es unklar, ob die Gesten in Zusammenhang mit Gebärdensprachen stehen oder nicht. Wir haben nachgefragt und werden euch auf dem Laufenden halten, wenn wir mehr wissen. Solange könnt ihr alle Entwürfe unter folgendem Link begutachten – die Hände sind auf der Rückseite von Entwurf D zu sehen. Auch an einer Umfrage könnt ihr teilnehmen.
Alle EU-Bürger*innen können mit abstimmen, ob auf die neuen Scheine Menschen und Objekte aus Kunst und Kultur oder Vögel und Flüsse zu sehen sein sollen. Das endgültige Aussehen der Scheine kann natürlich etwas abweichen, aber das allgemeine Design des Entwurfs sollte beibehalten werden.
Link zu den Entwürfen und der Umfrage.



























