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Gedenktag für NS-Opfer

Klagende Hände, Dissertation von Horst Biesold, Bild: David Bloch

Deutscher Gehörlosen-Bund e.V. :

"Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar erinnert an die Millionen Menschen, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt und ermordet wurden. Der frühere Bundespräsident Roman Herzog hat vor 15 Jahren den Gedenktag in Deutschland eingeführt. Das Datum an sich erinnert an die Befreiung der Überlebenden des nationalsozialistischen Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch Soldaten der Roten Armee am 27. Januar 1945. Seit 2005 ist es ein internationaler Holocaust – Gedenktag.

Der Deutsche Gehörlosen-Bund führt erstmals eine Gedenkstunde am 27.1.2012 im Gehörlosenzentrum durch. Wir laden Sie hiermit ein, die Gedenkstunde mit uns zu begehen.

Am 28.1.2012 wird eine Führung durch die bekannte Ausstellung
Totgeschwiegen in der Karl-Bonhoeffer-Klinik angeboten. Hierfür wird eine Anmeldung erbeten.

Zum Thema hat Helmut Vogel (Ansprechpartner für Kultur und Geschichte Gehörloser und T4-Beauftragter) einen Vortrag gehalten beim 5. Deaf History - Treffen, anbei seine Präsentation, hierfür Danke schön!"

Mark Zaurov referiert in Köln

Mark Zaurov

Anlässlich des bevorstehenden Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar wird Mark Zaurov am Dienstag, den 17.01. von 17:45 - 19:15 Uhr in der Universität zu Köln in der  Humanwissenschaftlichen Fakultät, Department Heilpädagogik und Rehabilitation, Klostertraße 79b (Raum S3 im Erdgeschoß) über taube Juden und den Deaf Holocaust referieren.

In der Vorlesung wird Mark auch Gründe für ein Mahnmal für taube Juden und den Unterschied zum T4 hervorheben und den bisherigen Stand der Gespräche für ein Mahnmal darstellen. (s.u.)
 

Gehörlose Menschen im 20. Jahrhundert

KoFo Bremen

Am Samstag, den 25. Februar 2012 von 10 bis 16 Uhr findet im Gehörlosen Freizeitheim Bremen, Schwachhauser Heerstr. 266, ein KoFo statt zum Thema "Gehörlose Menschen im 20. Jahrhundert - Ein Rückblick auf Politik / Verbände, Kultur, Gebärdensprache und Bildung" mit Helmut Vogel (Historiker, gehörlos).
 
Es sind noch wenige Plätze frei, daher bitte schnell anmelden bei Marita Gatzenmeier unter
marita@kofo-bremen.de und gleich an den Landesverband der Gehörlosen Bremen überweisen, Kto: 1034016 Blz: 29050101, Verwendungszweck: „Seminar Gehörlose Menschen im 20 Jahrhundert" und Name.
 
Kosten der Teilnahme 25,- Euro (incl. Essen und Trinken), Nichtmitglieder: 35.- Euro (Mitglieder werden bevorzugt).

LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall – Wiege des Ruhrbergbaus

unter Dampf

Führung für Hörende, Gehörlose und Schwerhörige mit Gebärdensprachdolmetscherin

LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall – Wiege des Ruhrbergbaus
Ort: LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten
Zeit: 28.01.2012 um 15 Uhr
Dauer: 60 Min
Kosten: Museumseintritt, die Führung ist kostenlos
Teilnehmerzahl: max. 20 Personen pro Gruppe

Das Ruhrgebiet ist auf Kohle gewachsen. Schon vor Jahrhunderten förderte man an den Hängen des Flusses, der dem gesamten Revier seinen Namen gab, die ersten Brocken des schwarzen Goldes zu Tage. Auf der Zeche Nachtigall im Wittener Ruhrtal bringen wir Sie zurück in die Zeit, als man zum Kohleabbau noch waagerechte Stollen in die Hänge trieb und später die ersten Schächte in die Tiefe grub.

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5. Deaf History - Treffen

www.kugg.de

5. Deaf History - Treffen der Bundesvereinigung für Kultur und Geschichte Gehörloser e.V. (KuGG) am 25. / 26.11.2011 in Berlin
 
Die Organisation "Deaf History Deutschland" ist 1996 auf Initiative von Jochen Muhs hin gegründet worden und besteht nunmehr 15 Jahre. Sie ist heute ein Bereich im Fachverband KuGG. Die internationale Organisation "Deaf History International" gibt es seit 20 Jahren. Einige Deaf History-Organisationen aus dem Ausland werden in Berlin dabei sein.

 Am 26.11. nachmittags wird eine Gedenkstunde an Jochen Muhs zu seinem 1. Todestag stattfinden. (siehe unten!)

Politik der Erinnerung an gehörlose Juden in der NS-Zeit

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas macht auf eine Veranstaltung im November aufmerksam:
 
»Politik der Erinnerung an gehörlose Juden in der NS-Zeit« - Vorträge und Podiumsdiskussion
Wann: 10. November 2011, 16.30 Uhr (Einlass ab 16.00 Uhr)
Ort: Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Ort der Information, Cora-Berliner-Str. 1, 10117 Berlin
Der Eintritt ist frei.

Anmeldung: Bitte melden Sie sich per E-Mail unter info@stiftung-denkmal.de,  telefonisch +49 (0)30 26 39 43 – 0 oder per Fax +49 (0)30 26 39 43 – 20 bis spätestens 4. November 2011 an.

 Fazit der Tagung als Video

Stadtbilder. Hannovers Moderne 1900-1939

Hannover und die deutsche Geschichte 1900-1939

Am Sonntag, den 9.10.2011 um 15 Uhr ist wieder Helmut Vogel im Historischen Museum Hannover zu Gast und bietet eine Führung in Gebärdensprache an.

Begleitend zur Ausstellung „Stadtbilder. Hannovers Moderne 1900-1939“ gibt Helmut Vogel in seiner Führung einen Überblick über wichtige Entwicklungen der deutschen Geschichte im gleichen Zeitraum.

Öffentliche Führungen in Gebärdensprache

Übrigens gibt es auch Führungen für Hörgeschädigte, die die Gebärdensprache nicht beherrschen:

Öffentlische Führungen in Lautsprache mit FM-Anlage

'Das ehemalige Reichsparteitagsgelände' und 'Straße der Menschenrechte'

Straße der Menschenrechte

Das CPH Nürnberg veranstaltet zwei Führungen mit einer Gebärdensprachdolmetscherin:

Thema:        "Das ehemalige Reichsparteitagsgelände"
Wann:           7. Oktober 2011 vom 15:00 - 17:00 Uhr
Treffpunkt:   Eingang Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, Bayernstr. 110, 90478 Nürnberg               
Summe:       4 ,- EUR (bitte vort Ort bezahlen)

Thema:        "Die Straße der Menschenrechte"
Wann:           21. Oktober 2011 von 15:00 - 16:00 Uhr
Treffpunkt:    Akademie CPH Nürnberg, Königstr. 64, 90402 Nürnberg
Kosten:         4 ,- EUR (bitte vor Ort bezahlen)

ANMELDUNG BITTE BEI CHRISTINA BENKER UNTER DER E-MAILADRESSE: c.benker@gl-nuernberg ODER FAX: 0911/31505-77.

 

Gehörlosen- und Schwerhörigenbildung in Würzburg von 1820 bis heute

Gehörlosen- und Schwerhörigenbildung in Würzburg von 1820 bis heute

Am nächsten Vortragsabend im Bildungs- und Kulturzirkel “Augen und Hände” in Würzburg am Freitag, den 14. Oktober 2011 wird Markus Beetz über die Schulbildung von Gehörlosen und Schwerhörigen seit 1820 in Würzburg referieren. Eine Besonderheit: Markus hat viele Modelle von Schulgebäuden von Gehörlosenschulen selbst gebastelt, auch das der Würzburger Schule, und wird erklären, wie solche Modelle gebaut werden.

Nie wieder Mailänder Kongress 1880

Mailand 1880

Der GNU e.V. (Gehörlosenverband Nürnberg und Umland e.V.) veranstaltet eine Bildungsreihe zum Thema „Nie wieder Mailänder Kongress 1880“. Es handelt sich um einen Kongress, der im Jahr 1880 in Mailand / Italien durchgeführt wurde und auf dem die Gebärdensprache in den Schulen etc. verboten wurde. Diese Entscheidung von damals prägt noch unsere Barrieren bei der Entfaltung der Gebärdensprache, und in den Schulen wird heute noch in Lautsprache unterrichtet. Trotz der Vancouver-Erklärung aus dem Jahr 2010, aus der hervorgeht, dass die jahrelange Unterdrückung der Gebärdensprache eine falsche Entscheidung war und somit die Gebärdensprache wieder Einzug in den Schulen finden soll. Über die Entwicklung von 1880 bis heute möchte der taube Historiker Helmut Vogel einen Vortrag halten. Im Anschluss daran gibt es einen Vortrag von Dr. Oliver Rien über die "Auswirkungen des Gebärdensprachverbots" bei gehörlosen Menschen.
 
Wann:         13. September 2011
Wo:             BBW Nürnberg (Aula), Pommernstr. 25, 90451 Nürnberg
Uhrzeit:      18:00 – ca. 21:00 Uhr
 
Gebärdensprachdolmetscherinnen sind vor Ort (DGS und Lautsprache für Hörende)

Sommerkurs Deutsche Geschichte - Deaf History

Seeblick

Möchten Sie mehr zur deutschen Geschichte und zur Geschichte der Gehörlosen im 19./20. Jahrhundert wissen und dabei einen Urlaub in Berlin verbringen? Deaf History Now bietet vom 10. - 14. August 2011 einen Sommerkurs unter der Leitung des tauben Historikers Helmut Vogel in Berlin an. Er wird im Erholungs- und Freizeitheim der Gehörlosen in Berlin-Heiligensee, einem der ältesten Gehörlosenheime Deutschlands, stattfinden. - Und das alles in barrierefreier Kommunikation in DGS!

 Die Teilnahme am Sommerkurs ist auch ohne Übernachtung im Erholungsheim möglich. Informationen finden Sie im NEUEN Anmeldungsformular.

Carl Wilke und seine Bildertafeln

Wilkes Bildertafel Feldernte
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Ein taubstummer Lehrer - damit war Carl Wilke schon vor ca. 200 Jahren ein leuchtendes Vorbild für seine Schüler. Ihm war aus eigener Erfahrung klar, dass Gehörlose "Augenmenschen" sind und visuell besonders gut lernen. Sie brauchen Anschauungsmaterial, und da Wilke gleichzeitig Künstler war, hat er Bildertafeln gezeichnet. Die sind nicht nur wunderschön und gewähren einen Einblick in das Leben der Menschen vor 200 Jahren, sie waren auch richtungweisend im Unterricht, und zwar nicht nur im Unterricht für Gehörlose! Bei Hörenden waren sie mindestens ebenso beliebt.

Welche Bedeutung Wilkes Bildertafeln für die Medienpädagogik hatten, hat der niederländische Professor Jo Thijssen untersucht und in einem Referat auf einer Tagung dargestellt. Prof. Thijssen war so freundlich, uns den Artikel zur Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen:

Vortragstour 'Nie wieder Mailänder Kongress 1880!'

Mailand 1880

Das Deaf History Now - Bildungs- und Geschichtsbüro Helmut Vogel hat einen Gebärdensprachfilm produziert: 200 Jahre Gebärdensprache in Deutschland.

Zu diesem Thema hat es mehrere Seminare gegeben. Nun wird ein historischer Überblick in einem Gebärdensprachfilm zugänglich gemacht - im Sinne der "Deaf History Now" (Tauben-/Gehörlosengeschichte jetzt!). Am Ende des zwölfminütigen Films wird die Vortragstour "Nie wieder Mailänder Kongress 1880!" im September angekündigt.

200 Jahre Gebärdensprache in Deutschland

Stadt- und Kreisverband der Hörgeschädigten Karlsruhe

Am Samstag, den 18.06.2011, findet von 10.00 - 17.00 Uhr ein Seminar zum Thema „200 Jahre Gebärdensprache in Deutschland“ im Gehörlosenzentrum Karlsruhe statt.

Herr Helmut Vogel (Historiker) gibt einen Überblick über die Entwicklung der Gebärdensprache bis in die heutige Zeit.

Kleine Bibliothek für Gehörlose

Horst Srajer

Horst Sraja ist Jahrgang 1931, also 80 Jahre alt. Er hat sein langes Berufsleben mit Gehörlosen verbracht, 10 Jahre als Lehrer, dann als Ausbilder von Zahntechnikern. Nach seiner Pensionierung hat er das umfangreiche Wissen, das er sich in Jahrzehnten angeeignet hatte, zu Papier gebracht. In Buchform gedruck wurde es allerdings nie. Erst jetzt wurde die "Kleine Bibliothek für Gehörlose" im Internet veröffentlicht. Sie können sie am Bildschirm lesen oder herunterladen und ausdrucken - alles kostenlos. Herr Srajer fände es schön, wenn seine Werke unter Gehörlosen verbreitet würden. Die Inhalte können wir natürlich nicht beurteilen. Schauen Sie einfach mal selbst rein in die Kleine Bibliothek für Gehörlose

Mark Zaurov in den USA

Mark Zaurov

Für vier Monate hält Mark Zaurov sich in den USA auf. Er hatte ein Fellowship von der Charles H. Revson Foundation erhalten (s.u.) und hält sich z.Z. am Center of Advanced Holocaust Studies in Washington auf. Er hält Vorträge an verschiedenen Universitäten und hat so das amerikanische Bildungssystem besser kennengelernt. Außerdem bekommt er jetzt hautnah mit, was die amerikanische Gehörlosengemeinschaft bewegt, die Schließung vieler Gehörlosenschulen z.B. und die Proteste vor der italienischen Botschaft zur Unterstützung der Anerkennung der LIS (s.u.). Bis Ende Juli wird Mark sich noch in den USA aufhalten.

Die Deafhood-Foundation hat Mark interviewt - in ASL natürlich: Interview Ph.D Candiate, Mark Zaurov

NOUS-Videoguides im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin

NOUS-Guide

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin führt in seiner interaktiven Dauerausstellung die Besucherinnen und Besucher auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Arbeit und des Sozialstaats. Begleitet werden sie auf dieser Zeitreise ab jetzt von NOUS-Guides – in Englisch, Französisch, Deutsch sowie deutscher Gebärdensprache.
 
„In die Zukunft gedacht“ heißt die Dauerausstellung, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in seinem Dienstgebäude in der Berliner Wilhelmstraße zeigt. Bei freiem Eintritt erleben die Besucherinnen und Besucher eine spannende Ausstellung mit Bildern, Originaldokumenten und Multimedia-Elementen und erfahren so mehr über die Deutsche Sozialgeschichte und die Geschichte der Arbeit.
 
Die Ausstellung zeichnet sich vor allem durch den Fokus auf Multivisionen und den Einsatz interaktiver Medien aus. Die innovativen Multimedia-Guides von NOUS bilden dazu die perfekte Ergänzung. Ein intuitiv und einfach zu bedienendes Display ermöglicht über einen Raumplan eine schnelle Orientierung innerhalb der Ausstellung. Sämtliche Informationen sind rasch und selbsterklärend abrufbar. Der NOUS-Guide führt die Besucherinnen und Besucher so auf eine Zeitreise durch die Geschichte des Sozialstaats – von den Anfängen der ersten Sozialgesetze bis hin zur Gegenwart. Ein weiterer Bereich behandelt verschiedene Sonderthemen, wie Kinderarbeit, die soziale Situation der Frau, sowie Arbeitsrecht und Mitbestimmung. Der Guide wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium entwickelt.

Führungen in Gebärdensprache

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DGS-Führungen in LVR-Museen

Neue Postkutsche in Lindlar
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Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) bietet in diesem Sommer wieder Führungen in Gebärdensprache an:

  • Sonntag, 24. Juli, 11.30 – ca. 13 Uhr, LVR-Industriemuseum Bergisch Gladbach, Führung durch das Papier-Museum
    Das Museum erzählt die Geschichte der Herstellung und Verwendung von Papier seit 200 Jahren.
  • Sonntag, 14. August 2011, 14.30 – 16.00 Uhr, LVR-Industriemuseum Solingen, Führung durch die Messer- und Scherenschmiede
    Im Industriemuseum in Solingen wird heute noch gearbeitet! Immer noch werden hier Rohlinge zur Produktion von Messern und Scheren hergestellt.
  • Sonntag, 18. September 2011, 14 - 16 Uhr, LVR-Freilichtmuseum Lindlar, Rundgang durch das Museums-Gelände
    Das Museum in Lindlar betreibt mit Pferden und Ochsen Landwirtschaft wie die Menschen früher.

Bitte beachten Sie den jeweiligen Anmeldeschluss!

LEIPZIG. FOTOGRAFIE SEIT 1839

Zeitreise

Eine Ausstellung / Drei Museen - Kunst - ein Stück Lebenskraft

Nehmen Sie sich Zeit für diesen historischen Überblick - besuchen Sie eine Ausstellung in drei Museen (GRASSI- Museum, das Stadtgeschichtliche Museum und das Museum der bildenden Künste).

Insgesamt 150 FotografInnen, darunter ein tauber Leipziger Bürger, Volkmar Jaeger, stellen ihre Fotografien in den Museen aus. Im stadtgeschichtlichen Museum Leipzig hängen sieben Fotos von Volkmar Jaeger.

Am Dienstag, 3. Mai 2011 um 17.00 Uhr, findet eine Führung mit GebärdensprachdolmetscherInnen im stadtgeschichtlichen Museum statt.

Diese Ausstellung läuft bis zum 15. Mai 2011.

LEIPZIG. FOTOGRAFIE SEIT 1839

DHN-Newsletter

DHN

"Deaf History Now - Bildungs -und Geschichtsbüro Helmut Vogel" wird zu Veranstaltungen eingeladen, organisiert aber auch selbst Veranstaltungen, z.B. Seminare und Führungen. Damit man immer auf dem laufenden bleibt, wird es ab jetzt einen monatlichen DHN-Newsletter geben. Im ersten Newsletter für April 2011 sind alle Veranstaltungen aufgelistet, alles weitere ist auf der DHN-Homepage zu finden.

Sie können den Newsletter ganz einfach abonnieren. Den für April haben wir schon mal drangehängt.
 
Hier zwei aktuelle Veranstaltungen (s. PDFs unten!):
Führungen in Bonn: "Napoleon und Europa" am 13./23. April
Seminar in Heidelberg "200 Jahre Gebärdensprache" am 16. April

Mayday über Saragossa

Dieter Kallbach

Der DIXIEBAHNHOF, ein gemeinnütziger Kulturverein in Dresden, lädt am 09.04 zu einer interessanten Veranstaltung incl. Gebärdensprachdolmetscher ein:

Heinz Dieter Kallbach - Deutschlands dienstältester Flugkapitän, ehemaliger Chefpilot der Interflug. 50 Jahre Erfahrung im Cockpit - da gibt es viel zu erzählen. Wussten Sie, was so alles bei Solidaritätsflügen passierten konnte und wie man zu DDR Zeiten lebte, wenn man tagtäglich das Land verlassen konnte? Die Landung auf dem Acker bei Stölln mit einer ausgemusterten IL 62 ist ein fliegerisches Meisterstück. Der Versuch einer Flugzeugentführung ist auch ein Höhepunkt in einem Fliegerleben. Heinz Dieter Kallbach hat alles dies zu einem Buch verarbeitet, welches in einer spannenden Lesung mit verteilten Rollen, Bildberichten und Livediskusionen präsentiert wird.

Heinz Dieter Kallbach - Mayday über Saragossa

PS: Am 23.11.2011 gibt es einen Diavortrag mit Gebärdenübersetzung "Reise ans Ende der Welt-Antarktis".
 

Otto Friedrich Kruse (1801-1880) zum 210. Geburtstag

Otto Friedrich Kruse

Am 29. März 2011, also vor 210 Jahren, wurde Otto Friedrich Kruse in Altona geboren. Er besuchte die Taubstummenanstalt Schleswig und wurde dann selber taubstummer Taubstummenlehrer - einer der bekanntesten im 19. Jahrhundert in Deutschland. Er hat eine Autobiographie geschrieben und 1877 veröffentlicht: Bilder aus dem Leben eines Taubstummen (s.u.).

Aus diesem Büchlein liest Helmut Vogel

  • am 29. März um 18.30 Uhr im Kulturzentrum der Gehörlosen in Hamburg und
  • am 30. März um 18.30 Uhr im Gehörlosenzentrum Kiel.

Mehr über Otto Friedrich Kruse finden Sie auf der Homepage von "Deaf History Now - Bildungs- und Geschichtsbüro Helmut Vogel"

 DHN hat ein Video zur Erinnerung an Otto Friedrich Kruse zu seinem 210. Geburtstag und für die Lesungen zu seiner Biographie erstellt.

Seminare zu den Themen Behindertenrechtskonvention der UN, Deaf History und Deafhood

GVIUS

Am 2. und 3. April wird Helmut Vogel in Ingolstadt zu den Themen Behindertenrechtskonvention der UN, Deaf History und Deafhood referieren. Selbstverständlich kommen auch die Teilnehmer der Seminare in den anschließenden Diskussionen zu Wort bzw. Gebärde. ;-)

Ein eigenes Mahnmal?

Mahnmal Dovenshoah

Am 10. März 2011 findet um 18 Uhr im Gehörlosenzentrum Berlin, Friedrichstraße 12, im Eduard-Fürstenberg-Saal eine Podiumsdiskussion statt zum Thema

"T4" für behinderte und psychisch Kranke oder ein eigenes Mahnmal für taube Juden und Gedenkstätte für taube Menschen?

Den Denkort "Die grauen Busse" gibt es bereits. Sie sollen an Abtransport und Tötung behinderter Menschen in der Nazizeit erinnern. Zu diesen Behinderten gehörten auch Gehörlose. Also ist das Mahnmal auch für sie gedacht. - Oder sollte man ein EXTRA-Mahnmal für Gehörlose, gar für gehörlose Juden, errichten? Immerhin haben nicht alle Nazi-Opfer ein gemeinsames Mahnmal bekommen. Für Sinti und Roma z.B. ist ein separates Mahnmal in Planung. Und in Amsterdam wurde im letzten Jahr ein Mahnmal für gehörlose Juden errichtet (Video). Wenn man Gehörlose nicht nur als Behinderte, sondern auch als sprachliche und kulturelle Minderheit betrachtet, ist solch ein eigenes Mahnmal unumgänglich - und für gehörlose Juden sogar im doppelten Sinne!

Erinnerungsbilder an die Schulzeit

Kreistaubstummenanstalt Straubing
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"Weißt du noch?" fragen viele Ehemaiige  bei Klassentreffen. Aber einige der ehemaligen bayerischen Schulen gibt es gar nicht mehr, oder sie dienen anderen Einrichtungen. Die ehemalige Gehörlosenschule an der Markgrafenallee in Bayreuth ist beispielsweise gerade abgerissen worden, und die ehemalige Würzburger Gehörlosenschule beheimatet heute das Landratsamt Würzburg. Deshalb hatte Markus Beetz, Hobbyhistoriker in Bayern, eine Idee. Er hat Bilder der bayerischen Taubstummenanstalten bzw. Gehörlosen- und Schwerhörigenschulen gesammelt und aufgearbeitet. Sie können die Bilder bei ihm bestellen,  als Erinnerungsstücke an die Schulzeit oder als Sammlerstücke, sie an die Wand hängen und Ihre Wohnung damit schmücken. Sie sind im Format DIN A 3 und mit Hochglanzlack gegen Vergilbung beschichtet. Die Bilder können bestellt werden bei Markus Beetz per E-Mail oder per Fax: 08761-721962.

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