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Dodzi Dougban ist seit frühester Kindheit taub und professioneller Hip-Hop-Tänzer und Choreograf. Tanzen lernte er schon als Kind in der afrikanischen Folkloregruppe seiner Eltern. Für ihn sind Trommeln und Tanzen selbstverständlich. Er hört die Musik nicht, spürt aber den Bass und den Rhythmus der Musik. In die offene Hip-Hop-Szene wurde er trotz anfänglicher Vorurteile sehr schnell aufgenommen.

Inzwischen unterrichtet Dougban Tanzen im „Art.62“, einem Kreativzentrum für Rhythmus und Bewegung. Zu ihm kommen Gehörlose, aber auch Hörende. Dougban arbeitet trotzdem ohne Dolmetscher. Die Kinder achten mehr auf ihr Körpergefühl und die Körpersprache, und auch ihre Mimik und Gestik verbessert sich, sagt er.

Für die Produktion „(K)eine Kommunikation – (No) Silence“ arbeitete Dougban mit dem Zirkusartisten Thomas Kunfiraim zusammen. Das lustige Stück beinhaltet viel aus der Geschichte der Gebärdensprache.

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