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1,6 Millionen Menschen leiden laut der Deutschen Alzheimer Gesellschaft an einer Demenz. Mindestens 6,5 Prozent der an Demenz Erkrankten haben außerdem eine Schwerhörigkeit. Inzwischen scheint klar: Eine frühzeitige Hörsystemversorgung kann die Entwicklung von Demenz positiv beeinflussen.

Immer mehr internationale Studien weisen auf einen Zusammenhang zwischen unversorgter Schwerhörigkeit und Altersdemenz hin. Die Bundesinnung der Hörakustiker (biha) lädt aus diesem Anlass am 31. Januar 2019 um 11:00 Uhr im Haus der Bundespressekonferenz, Saal 4, Schiffbauerdamm 40 / Ecke Reinhardtstraße 55, 10117 Berlin, zu einer Pressekonferenz zum Thema „Demenz und Hörsystemversorgung“.

Dazu sprechen die Podiumsteilnehmer Marianne Frickel, Präsidentin der biha, Roland Engehausen, Vorstand der IKK Südwest, und eine betroffene Angehörige.

Die Experten erläutern, ob, wann und wie Hörsysteme helfen und präventiv wirken können, welche Unterstützung Hörakustiker schon heute bieten, vor welchen Herausforderungen eine alternde Gesellschaft in diesem Zusammenhang gestellt wird und was für die Zukunft zu erwarten ist.

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Christopher Buhr

Für Höralustiker seine Geschäfte anzukurbeln, braucht erfundene Studien unversorgter Schwerhörigkeit. Ich sehe viele ältere Menschen an taub leben leiden sehr wenig an Demenz, ebenso die Schwerhörige.

Christian Wirths

Hier hat es nichts mit Geschäfte ankurbeln zu tun. Es hat mit täglich gelebter Kommunikation zu tun!!! Wer kommuniziert, auch über Gebärdensprache, tut viel gegen Demenz. Gehörlose, die täglich in Gebärdensprache mit anderen Menschen kommunizieren, tun automatisch viel gegen Demenz! Das ist gut.

Aber Menschen, die schwerhörig werden, es vielleicht nicht merken oder es ablehnen, weil schämen, einen HNO-Arzt zu besuchen oder einen Hörgeräteakustiker, der lebt zurückgezogen, spricht wenig, kommuniziert wenig – und so hat das Gehirn wenig Arbeit, die Demenzerkrankungsgefahr steigt! Deshalb ist frühzeitige Hörgeräteversorgung sehr notwendig!!!

Mit erfundenen Studien lassen sich wohl schwerlich Pressekonferenzen in Berlin abhalten. Die zitierten Studien sind daher nach wissenschaftlichen Standards von unabhängigen Wissenschaftlern durchgeführt worden. Es ist ja auch nicht nur eine Studie die zu solchen Ergebnissen kommt, sondern sogar mehrere.

Das ist nicht böse gemeint, aber Ihre Erfahrungen aus dem persönlichen Umfeld lassen auch keine Rückschlüsse auf die Gesamtheit der Betroffenen zu.