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Sprachassistenten wie Amazon Alexa, Google Assistant oder Microsoft Cortana werden die Art und Weise verändern, wie wir einkaufen, suchen, kommunizieren oder sogar leben. Doch sind sie nicht barrierefrei für Menschen mit Hörbehinderung.

Die Bundesjugend – der Verband junger Menschen mit Hörbehinderung e.V. und die digitale Agentur MRM//McCann haben gemeinsam den ersten Gebärdensprachassistenten präsentiert.

Das Smart Tool „SIGNS“ soll Gebärdensprache in Echtzeit erkennen und übersetzen. Die frei zugängliche Software kommuniziert direkt mit einem ausgewählten Sprachassistenten (Alexa, Google Assistant oder Cortana), entwickelt sich beständig weiter und lernt immer mehr Gebärden.

„Das digitale Zeitalter birgt riesige Chancen für Inklusion. Aber es gibt auch zahlreiche Herausforderungen wie beispielweise bei Sprachassistenten für Menschen mit Hörbehinderung. Die Idee von SIGNS stellt einen wichtigen Schritt dar, uns alle an neuen Technologien teilhaben zu lassen,“ sagt Michelle Mohring, 1. Bundesjugendleiterin, Verband junger Menschen mit Hörbehinderung e.V.

SIGNS wurde im Rahmen eines Events zum Thema „Conversational Design“ bei MRM//McCANN in Frankfurt am Main vorgestellt, zu den Gästen zählten zahlreiche Kreative, Kunden und Partner sowie Vertreter der Bundesjugend – Verband junger Menschen mit Hörbehinderung e.V.

„Unser Ziel ist, dass jeder Mensch mit Hörbehinderung uneingeschränkt Zugang zu neuesten Technologien hat. Gerade jetzt, wo Sprachassistenten unsere Wohnungen, Autos und die Freizeitgestaltung erobern,“ sagt Martin Biela, ECD, MRM//McCann.

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