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Magdalena Meisen, die geschäftsführende Partnerin von der Skarabee Partnerschaft, hat die Firma im Jahr 2001 mit Bastienne Blatz gegründet und gab am 15. November 2019 auf der firmeneigenen Facebook-Seite mit folgenden Worten bekannt, dass sie zum Ende des Jahres aus der Firma aussteigen wird:

„Hallo alle, ich möchte Euch eine Info geben! 2001 habe ich mit Bastienne „Skarabee“ gegründet. Das ist nun 19 Jahre her, fast sind es 20 Jahre. Die Geschäftsführung beinhaltet viele Aufgaben. Im privaten Bereich verändrn sich die Aufgaben. Meine Eltern werden älter und benötigen mich. Mein Mann hätte gerne mehr Zeit mit mir. Ich brauche Zeit für mich. Nach langer Überlegung und Gesprächen habe ich mich nun entschieden aus der Skarabee auszusteigen. Zum 31.12.19 werde ich Tschüß sagen.

Ab dem 01. Januar 2020 werde ich weiterhin als Dolmetscherion tätig sein. Euch allen möchte ich danken. Vielen Dank für die vielen Jahre treue als Kunden der Skarabee. Dadurch habt ihr Skarabee auch zu dem gemacht was sie heute ist. Ich war gerne für Euch tätig und es macht Spaß für euch zu dolmetschen. Ich möchte mich für Euer Vertrauen schon heute bedanken.“

Reaktionen

Unterschiedliche Personen haben auf diese Bekanntgabe reagiert und Kommentare auf Facebook geschrieben:

Prof. Dr. Christian Rathmann: „Du bist längst der Inbegriff des Gebärdensprachdolmetschens in verschiedenen Domänen in NRW und in Deutschland: Dolmetschen in verschiedenen Settings, Dolmetschen in gemischten Teams, Nachwuchsförderung, Ferndolmetschen, Fernsehdolmetschen, Verbindungsglied zwischen der GSD-gemeinschaft und der Gehörlosengemeinschaft, selbstkritische Auseinandersetzung mit bestimmten Privilegien, Intersektionalität & Dolmetschen usw. Ich hoffe, dass du weiterhin bereit bist, deine Erfahrungen an deine Nachwuchskolleg/innen weiterzugeben (neben dem Dolmetschen). Danke und ich wünsche Dir alles Gute! :-)“

Martin Magiera: „Liebe Mäggie, erinnere mich noch an meine Studienzeit an der Uni Köln mit Dir und Bastienne Blatz. Bevor ihr mit der Firma angefangen habt, zu jedem Semesterbeginn trafen die tauben Studenten mit Euch, um Stundenplan und Dolmetscherplan zu besprechen und zu organisieren. Damals war Dolmetschermangel wirklich so groß. Für geplante 30 Vorlesungsstunden pro Woche bekam jede taube Student ca. 8 Dolmetschstunden pro Woche. Wir, tauben Studenten, müssen jedes Mal verhandeln, wer das Dolmetschen bekommt. Es war mit den wiederkehrenden Organisationen mit erhöhtem Aufwand verbunden. Genau zu dieser Zeitpunkt begann die Überlegung zur Gründung einer Dienstleistungsfirma. Nebenbei habe ich mitbekommen, wie ihr die Firma Skarabee gegründet und aufgebaut habt. Die Entwicklung eure Firma konnte ich bis 2008 verfolgen. Jetzt studiert meine Tochter an der Uni Köln. Ihre Erzählung über eure Firma zeigt das große Ausmaß der Veränderung eurer Firma. Folgende Änderungen sind Logo, Struktur der Firma, Firmensitz, neue DolmetscherInnen, taube Dolmetscher…etc. Jetzt ist die Zeit reif, um die Lebensphase ohne Führung einer Firma zu beginnen. Ich wünsche Dir alles Gute Je älter man wird, desto vergeht die Zeit schneller. Genieße die Zeit.“

Daniel Büter: „Man soll aufhören, wenn’s am schönsten ist – nutze die Gelegenheit und tue das, was dein Herz verlangt. Alles Gute, liebe Mäggie!“

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