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Avatare, die gebärdensprachliche Texte darstellen, können zu Barrierefreiheit für taube GebärdensprachbenutzerInnen beitragen. Allerdings ruft der Einsatz animierter Videos an Stelle professioneller, menschlicher Dolmetscher:innen und Übersetzer:innen auch Kritik hervor, da Avatare derzeit keinen gleichwertigen Ersatz für menschliche Dolmetscher:innen darstellen.

Ein interdisziplinäres Forschungsteam an der Universität Wien hat nun einen Best Practice-Leitfaden für den Einsatz von Gebärdensprach-Avataren erarbeitet. Dabei haben taube und hörende Expert:innen und User:innen kooperiert. Sprachwissenschaftlerin Verena Krausneker: „Unsere Empfehlungen für Gebärdensprach-Avatare basieren auf empirischen Daten. Sie leiten dazu an, die Technik so einzusetzen, dass sie für taube gebärdensprachige Menschen tatsächlich einen Gewinn darstellt.“

Von der wissenschaftlichen Expertise profitieren könnten nun sowohl EntwicklerInnen als auch Verantwortliche für digitale Barrierefreiheit und Inklusion. Teil des von Stadt Wien und Sozialministerium geförderten Projekts ist die viersprachige open access Veröffentlichung.

Den Leitfaden auf Deutsch können Sie hier herunterladen.

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ViaOTS

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