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Berlin (ots) – Der Behindertenrechtsaktivist Raul Krauthausen hat die Anfrage der AfD im Bundestag kritisiert, die Behinderung von Menschen mit Inzucht und Migration in Verbindung bringt. „Die Anfrage der Rechtspartei ist eine kalkulierte Provokation, um wieder in die Öffentlichkeit zu kommen“, erklärte Krauthausen gegenüber der in Berlin erscheinenden Tageszeitung „neues deutschland“ (Onlineausgabe).

In der Kleinen Anfrage vom 23. März wollten AfD-Bundestagsabgeordnete von der Bundesregierung wissen, wie sich die Zahl der Behinderten in Deutschland seit 2012 entwickelt habe, und zwar „insbesondere die durch Heirat innerhalb der Familie entstandenen“. Daran schlossen sie die Frage an, wieviele dieser Fälle einen Migrationshintergrund hätten. Die Verknüpfung von Behinderung mit Inzucht und Migration löste in Politik und Gesellschaft breite Empörung aus.

Es sei „schockierend, dass viele dieses Stöckchen aufgreifen“ und die regierenden Parteien „sehr schwache Stellungnahmen“ dazu abgegeben hätten. „Wehret den Anfängen“, so Krauthausen.

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