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Tanja Koch von jetzt.de hat einen Erfahrungsbericht veröffentlicht und erzählt von einer Horror-Fahrt von Potsdam nach München mit einem gehörlosen Raser.

Die Autorin wollte kurzfristig schnell nach München kommen und hat eine Mitfahrgelegenheit online gebucht. Eigentlich bucht sie mindestens eine Woche vorher, um die Fahrten zu vergleichen und die Bewertungen der Fahrer*innen zu checken. Doch musste sie diesmal schnell buchen. Sie erzählt weiter: „Dass ich ein wenig zu spät kommen würde, sei kein Problem, er habe es nicht eilig. Als ich eine halbe Stunde später am Auto ankam, erblickte ich zwei weitere weibliche Mitfahrerinnen. Glück gehabt – als Einzige zu einem fremden Mann ins Auto zu steigen, wäre mir unangenehm gewesen. Doch die Erleichterung sollte nicht lange anhalten.“

Freundlich begrüßte sie die drei bei dem Treffpunkt und bedankte sich, dass es so spontan geklappt hatte. Vom Fahrer und seiner Begleitung erhielte sie nur einen neutral-netten Begrüßungsblick, die andere Mitfahrerin ignorierte sie. Sie war zutiefst irritiert. Später begriff sie, dass der Fahrer und seine Begleiterin taub sind.

„Ich für meinen Teil war nach anfänglichen Berührungsängsten fasziniert. Ob gehörlose Menschen Auto fahren können oder dürfen, darüber hatte ich mir bisher nie Gedanken gemacht. Ich googelte und fand heraus: Autofahren ist nur ein Problem, wenn das Gleichgewichtsorgan im Ohr gestört ist.“, schilderte die Autorin weiter.

Die gesamte Fahrt war ein Horror für sie. Sie können die gesamte Geschichte hier lesen.

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