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Deutscher Gehörlosen-Bund e.V. hat am 17. Dezember 2019 eine Stellungnahme zum Thema Musikperformance veröffentlicht. Das Thema Musikperformance beschäftigt die Gebärdensprachgemeinschaft und „das zu Recht, denn die Anzahl der in Musikkonzerten performenden hörenden Dolmetscher/-innen für Deutsche Gebärdensprache und Deutsche Sprache nimmt zu“.

„Was die Dolmetscher/in auf der Bühne angeblich dolmetschen, ist keine Übersetzung des Liedtextes, sondern vielmehr eine Performance. Somit sind vorhandene Liedtexte nicht wirklich für Gehörlose verständlich. Fragen über die Gebärdensprache und Gehörlosenkultur von Veranstalter/-innen und hörenden Konzertteilnehmer/-innen wurden nach Konzerten von einigen hörenden Dolmetscher/-innen, die selber nicht betroffen sind, beantwortet.“

Deutscher Gehörlosen-Bund e.V. hat eine Arbeitsgruppe „Deaf Performance“ ins Leben gerufen. Diese Arbeitsgruppe möchte auf verschiedene Weise die künstlerischen Fähigkeiten gehörloser Performer*innen durch Konzerte, Musicals und verschiedene Musik- und Tanzprojekte entwickeln.

Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. begrüßt es, wenn gehörlose Performer*innen, Konzertveranstalter*innen und taube und hörende Dolmetscher*innen aufeinander zugehen, um in einem gemeinsamen Prozess alle Seiten der Musikbranche zu beleuchten, zu diskutieren und eine Lösung für die Zukunft im Sinne der Gebärdensprachgemeinschaft zu finden. Dazu können taube und schwerhörige gebärdensprachige Expert*innen Beratungen sowie Vorträge, Seminare und Workshops anbieten.

Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. fordert die Zusammenarbeit von Deaf Performer*innen, tauben und hörenden Dolmetscher*innen. Sie können die komplette Stellungnahme lesen.

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