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Hochschule Landshut hat eine Pressemitteilung zur Verleihung des Kulturpreises an Prof. Sabine Fries veröffentlicht. Fries ist als deutschlandweit einzige gehörlose Professorin an
der Hochschule Landshut im Studiengang Gebärdensprachdolmetschen tätig. Bei den Deutschen Kulturtagen der Gehörlosen in Potsdam wurde sie einer der Kulturpreise verliehen.

Die diesmaligen Trägerinnen und Träger des Kulturpreises sind Christina Schönfeld, Roland Kühnlein und Jürgen Stachlewitz und schließlich Sabine Fries. An drei weitere
Frauen wurde ein Sonderpreis vergeben: Viola Kunkel, Tina Fiberg und Silvia
Gegenfurtner für ihre Aktion „Rettet den DGB“.

Dieser Kulturpreis geht an Menschen, die einen besonderen Beitrag zum Wohl der
Gebärdensprachgemeinschaft geleistet haben und mit ihrem Engagement zur Verbesserung der Lebensumstände Gehörloser beitragen.

Prof. Sabine Fries will ein Zeichen dafür setzen, dass die Gehörlosenkultur als inklusiv und gleichwertig betrachtet wird.

Neben ihrem stetigen Einsatz als Professorin, angehende GebärdensprachdolmetscherInnen auszubilden und somit dem Mangel an qualifizierten DolmetscherInnen Abhilfe zu schaffen, leistet Sabine Fries auch in weiteren Bereichen wichtige Beiträge, von denen die Gehörlosengemeinschaft profitiert. So forscht sie beispielsweise aktuell als Pionierin zum bislang wenig untersuchten und doch so relevanten Thema „Gewalterfahrungen gehörloser Frauen“. Für dieses Engagement und für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit im Deutschen Gehörlosen-Bund e.V., zuletzt als Präsidiumsmitglied und Frauenbeauftragte wurde sie mit dem Kulturpreis geehrt.

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