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Das Weiße Haus in den USA kündigte gestern am Montag, 25. Januar 2021, an, dass seine regelmäßigen Pressebriefings in die Amerikanische Gebärdensprache (ASL) übersetzt werden. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, sagte Reporter:innen, dass der Schritt „Teil der Bemühungen der Verwaltung um Zugänglichkeit und Inklusion“ sei. Das barrierefreie Briefing kann auf den Social-Media-Konten wie z.B. auf YouTube des Weißen Hauses angeschaut werden.

„Der Präsident hat sich verpflichtet, ein Amerika aufzubauen, das inklusiver, gerechter und zugänglicher für alle Amerikaner:innen ist“, so Psaki.

Die vorherige Verwaltung unter dem ehemaligen Präsidenten Donald Trump wurde letztes Jahr wegen fehlender Barrierefreiheit ihrer Briefings angeklagt. Ein Richter ordnete im Herbst an, dass sie Gebärdendolmetscher:innen für ihre Updates zur Coronavirus-Krise bereitstellen muss.

Nyle DiMarco kritisierte auf Twitter, dass die erste barrierefreie Übertragung „dummerweise“ von einer Trump-Anhängerin übersetzt wurde. Sie übersetzte bisher freiwillig Reden und Videos aus dem rechtspopulistischen Milieu. Videos sind auf dem sozialen Netzwerk Gab zu finden. Gab ist ein beliebter Ort für rechtsextreme Menschen, die Verschwörungstheorien, Waffenkult und Rassismus verbreiten.

Es bleibt abzuwarten, ob diese Dolmetscherin nach dieser „Enthüllung“ weiterhin für das Weiße Haus dolmetscht. Oder die derzeitige Verwaltung des Weißen Hauses will nicht weiterhin spalten und arbeitet auch mit rechtsoffenen Menschen zusammen.

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