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Vom 1. bis 5. September laden wir euch ein zu Gesprächen, Praxis, Safer Spaces und öffentlichem Austausch. Kern dieser Einladung ist unser Wunsch, auf eine Art zusammenzukommen, die Raum für uns alle schafft.
Für diese Konferenz müsst ihr nicht reisen, ihr könnt von überall teilnehmen, wo ihr Internetzugang habt. Es gibt keine Erwartungen, keinen Dress Code. Wir freuen uns auf Menschen, die von ihrem Zuhause, ihren Betten, ihren Arbeitsplätzen und Studios, ihren Badewannen oder ihren Gärten zu uns stoßen – ohne Erklärung oder Entschuldigung. Bringt eure Haustiere mit, eure Kinder, eure Stimming Toys oder euer Strickzeug.

Unsere geteilte Erfahrung sagt uns, dass es Orte abseits vom ständigen Navigieren von Barrieren sind, die unseren künstlerischen Praktiken und unserem Denken Raum geben. Wir freuen uns sehr auf die internationalen Künstler*innen, die unsere Einladung angenommen haben, um mit uns ihre Praktiken zu teilen und die Gespräche zu führen, die sie schon immer führen wollten.

Das gesamte Programm und die Informationen zur Anmeldung findet ihr hier: https://conference.making-a-difference-berlin.de/

Safer Spaces
Unsere Safer Spaces sind für behinderte und taube Teilnehmer*innen, während die öffentlichen Veranstaltungen für behinderte, nichtbehinderte, taube und hörende Menschen offen sind. Wenn du über nichtbehinderte und hörende Privilegien verfügst, bitten wir dich zu respektieren, dass diese Veranstaltung nur für behinderte und taube Menschen ist. Wir erkennen an, dass nicht alle Menschen, die wir in diesem Raum willkommen heißen möchten, sich mit den Begriffen „behindert“ und „taub“ identifizieren, sondern stattdessen anderen Begriffe nutzen (z.B. chronisch krank, neurodivers, verrückt etc.). In diesen Safer Spaces möchten wir Räume für Empowerment schaffen und den Druck, sich an die nichtbehinderte und hörende Mehrheit anzupassen, verringern.

Barrierefreiheit der Veranstaltungen
(Fast) alle Veranstaltungen finden in englischer Lautsprache mit englischen Untertiteln und Verdolmetschung in deutsche Lautsprache und Deutsche Gebärdensprache (DGS) statt.
Eine integrierte Audiodeskription der visuellen Inhalte wird von allen Künstler*innen und Teilnehmer*innen (bei Bedarf mit Unterstützung der Kurator*innen) gemeinsam geschaffen.

Gesprächsbeitrage sind in Laut-, Schrift- oder Gebärdensprache möglich.

Der Artist Talk „Behinderung und Kolonialismus“ (2. September, 19 Uhr) findet zusätzlich in portugiesischer Lautsprache statt.

Der Artist Talk „Gebärdensprache in verschiedenen Kunstformen“ (3. September, 19 Uhr) wird zusätzlich in International Sign verdolmetscht.

Der Workshop für taube Künstler*innen (3. September, 11 Uhr) findet ausschließlich in Deutscher Gebärdensprache und International Sign statt.

Die Bewegungssession für behinderte Künstler*innen (5. September, 11 Uhr) findet ausschließlich in deutscher und englischer Lautsprache statt.

Alle Veranstaltungen sind relaxed. Tics und Bewegungen sowie Kinder, Haustiere und Stimming Toys sind ausdrücklich willkommen.

Bei Fragen könnt ihr uns gerne kontaktieren:
E-Mail: making-a-difference@sophiensaele.com
WhatsApp/Telegram (Sprach- oder Textnachrichten): +49 1788708268

Team
Konzept und Kuration – Kate Marsh und Noa Winter
Ko-Kuration – Rita Mazza und Kassandra Wedel
Projektleitung – Anne Rieger und Noa Winter
Projektassistenz – Olivia Hotz, Gina Jeske und Conny Walter

Die Konferenz ist Teil des Projekts Making a Difference. TANZPAKT Stadt – Land – Bund. Netzwerk MAKING A DIFFERENCE: SOPHIENSÆLE, Tanzfabrik Berlin, Uferstudios, tanzfähig, Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin, TanzZeit, Diversity Arts Culture und Zeitgenössischer Tanz Berlin.

Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa/Kofinanzierungsfonds

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